Pressesprecher: Routinemäßiger Schritt wegen Ermittlungen zum Unfall

Flugleiter vom RP vorläufig suspendiert

Bis zum Abschluss der Unfallursachen bleibt der am Samstag Dienst habende Flugleiter suspendiert.

Waldeck - Der Flugleiter, der am vergangenen Samstag während der Kollision auf dem Waldecker Flugplatz Dienst hatte, ist gestern bis auf Weiteres und mit sofortiger Wirkung von dieser Aufgabe suspendiert worden. Das gab das Regierungspräsidium Kassel gestern in einer Pressemitteilung bekannt.

Auf WLZ-FZ-Nachfrage stellte Pressesprecher Michael Conrad dar, dass es sich dabei keinesfalls um eine Schuldzuweisung handele, sondern dass nach solchen Unfällen routinemäßig bis zum Abschluss der Ermittlungen ein solcher Schritt eingeleitet werde. Er gehe davon aus, dass auch die beiden beteiligten Flieger bis zum Abschluss der Ermittlungen am Boden bleiben müssten.

Der Betrieb des Flugplatzes läuft unterdessen nach Angaben der Waldecker Flugschule regulär weiter, weil andere Personen die Aufgaben der Flugleitung übernehmen können.

Über den Gesundheitszustand des verletzten Segelflugschülers gibt es keine offiziellen Mitteilungen. Unbestätigten Informationen der WLZ-FZ zufolge soll sich der 33-Jährige einen Beckenbruch und Schnittwunden bei dem Unfall zugezogen haben. Am Samstag war sein Flugzeug im Landeanflug mit einem Tragschrauber zusammengestoßen. Der Pilot im Gyrocopter lanete weitgehend unverletzt.(su)

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