Informationstag mit Jobmobil zum Abschluss der Gesundheits- und Fitnesswoche

Wie Frauen Stress vermeiden

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Edith Bornemann informiert sich bei den Pflegebegleitern über deren Arbeit – Angehörigen helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

Bad Wildungen - Job-Gespräche im Zehn-Minuten-Takt - diese Chance nutzten Arbeitgeber und Bewerber bei einem Informationstag für Frauen zum Abschluss der Bad Wildunger Gesundheits- und Fitnesswoche.

Mit einer Gospel-Konzert-Matinee verbreitete der Gospelchor Joy4Life des Kirchspiels Basdorf/Nieder-Werbe/Ober-Werbe unter Leitung von Thilo Nordheim gute Laune bei der Eröffnung des dritten Informationstags für Frauen in der Wandelhalle.

Zu Beginn der Veranstaltung, die unter dem Motto „Gesundheit-Frauen-Beruf“ stand, sagte die Leiterin des Frauenbüros Waldeck-Frankenberg, Beate Friedrich, nicht nur in ihrer Lebenserwartung unterschieden Frauen und Männer, sondern auch in ihrem Gesundheitsverhalten. Unterschiede in der Lebenssituation, biologische und soziale Faktoren spielten eine bedeutende Rolle. Aktuelle Daten zeigten, dass die Familienarbeit in Deutschland zum größten Teil nach wie vor von Frauen geleistet werde, sowohl in der alltäglichen Sorge für die Kinder als auch in der Betreuung und Pflege älterer oder kranker Angehöriger. „Gerade berufstätige Frauen und Mütter sind dadurch einer Doppelbelastung ausgesetzt, die Stress erzeugen kann.“ Um dem vorzubeugen, sei beim Informationstag der Umgang mit Stress in den Vordergrund gestellt worden.

Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel überbrachte die Grüße der Kreisgremien und freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder ein so umfangreiches und abwechslungsreiches Programm präsentiert wurde.

Bürgermeister Volker Zimmermann sagte, Gesundheit sei vor allem auch ein ökonomisches Thema für die Stadt und ihre Unternehmen. Die Veranstaltung in der Wandelhalle verspreche viele Impulse für eine positive Entwicklung der Badestadt, ihrer Betriebe und große Chancen für Arbeitsuchende.

An mehr als 30 Informationsständen von Behörden, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereinen und Institutionen nutzten die Besucher die Gelegenheit zu umfassenden Informationen. Frauen verschafften sich einen Überblick über Fortbildungsangebote und berufliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Groß war auch das Interesse an Vorträgen zu unterschiedlichen Themen. Dabei ging es beispielsweise um „Keinen Stress mit den Wechseljahren“ (Angelika Gottschalk), „Frauen in der Rolle als pflegende Angehörige“ (Sabine Schuldt) und „Homöopathie für die Seele“ (Manuela Hannich). Workshops vermittelten Kenntnisse in „Taiji, Qigong“ (Andrej Koslow, Isa Rössner), „Progressive Muskelentspannung“ (Ursula Werner) oder „Mit Joga eine Insel der Ruhe schaffen“ (Gisela Göbel-Willenbacher).

Auf dem Vorplatz der Wandelhalle parkte das Jobmobil, eine mobile Arbeitsplatzausstellung mit „Stellenangeboten zum Mitnehmen“. Im Quellensaal gab es zwei Stunden lang ein Job-Speed-Dating. Hier kamen Arbeitsuchende mit Arbeitnehmern aus verschiedenen Bereichen ins Gespräch, es wurden erste Kontakte geknüpft und eine Reihe von Terminen für ausführliche und abschließende Vorstellungsgespräche vereinbart. (höh)

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