Albertshausen feiert traditionelles Dorffest mit besonderem Hintergrund

Freude über erneuerten Kump

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Der weit über 100 Jahre alte Albertshäuser Kump präsentiert sich frisch renoviert.

Bad Wildungen-Albertshausen - Anlässlich der Renovierung des malerischen Kumps feierte Albertshausen am Sonntag ein fröhliches Dorffest mit Musik und Tanz.

Der Kump erhielt eine erneuerte Sandsteineinfassung sowie ein neues Geländer. Der Brunnen ist weit über 100 Jahre alt. Ortsvorsteher Heinrich Paar: „Als man die Linde beim Kump in 1888 pflanzte, war er schon da.“ Es handelt sich um einen sogenannten Oberflächenwasserbrunnen, er wird gespeist mit Quellwasser aus Wiesen oberhalb des Dorfes.

Der Festtag bei schönem Wetter begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Härlin hielt, musikalisch untermalt vom Posaunenchor Albertshausen/Reinhardshausen.

Wie aus dem Märchenbuch

Für den großen und kleinen Hunger war reichlich gesorgt mit Speisen vom Grill und einer opulenten Kuchentafel. Die Frauentanzgruppe Albertshausen führte auf dem von viel Fachwerk eingerahmten Dorfplatz einige Tänze vor, ebenso die Linedancer aus Kleinern.

Für musikalische Unterhaltung sorgte „Markus“, abends waren bei Rockmusik härtere Rhythmen angesagt,

„Ewalds Planwagen“ pendelte zwischen Albertshausen und dem nahen Kurzentrum Reinhardshausen, damit war für ständigen Nachschub an Besuchern gesorgt.

Das kleine Wildunger Dorf Albertshausen (274 Einwohner) wirbt mit einem „Sternguckerpfad“ sowie insbesondere mit einigen faszinierenden Hutewäldchen in der Umgebung. Das bekannteste ist das „Halloh“ mit einer Naturszene-rie wie aus dem Märchenbuch.

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