Resolution zu Verkaufspläne der Nassauischen Heimstätte beschlossen

„Für Wohnungspolitik unverzichtbar“

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Die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt ist größter Wohnungsanbieter in Bad Wildungen mit 468 Wohnungen; im Bild ein Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße.Foto: Höhne

Bad Wildungen - Auf Initiative der SPD beschloss das Stadtparlament mehrheitlich eine Resolution zum möglichen Verkauf der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt. Darin wird die Hessische Landesregierung aufgefordert, ihre Verkaufspläne nicht weiter zu verfolgen.

Die Nassauische Heimstädte/Wohnstadt ist in Hessen Eigentümerin von über 60000 Wohnungen in über 150 Städten und Gemeinden, informierte Walter Mombrei (SPD) in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. In Bad Wildungen hält die Wohnungsbaugesellschaft einen Bestand von 468 Wohnungen und ... Reihenhäusern und ist damit der größte örtliche Wohnungsanbieter.

„Über diese Wohnungen in öffentlicher Hand wird gerade das für Normal- und Geringverdiener wichtige Angebot von bezahlbarem Wohnraum reguliert“, betonte Mombrei. „Es geht hier nicht um Luxus-Wohnraum sondern um bezahlbare Wohnungen für sozial schwächere Normalbürger.“ Allerdings seien für notwendige Modernisierung erhebliche Investition in den vorhandenen Bestand des sozialen Wohnungsbaus erforderlich. „Deshalb darf diesem Bereich nicht aus dem Streben nach kurzfristigen Privatisierungsgewinnen unnötig Kapital entzogen werden.“ Der Erhalt der Landesbeteiligung an der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt liege im Interesse der Stadt Bad Wildungen und sei unverzichtbares Instrument, um die landesweite Wohnungspolitik zu bewahren und weiterzuentwickeln.(höh)

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