Kirchenkreise der Eder und Frankenbergs fassen einmütig den Beschluss, sich zu einem Kreis zu formie

Nun ist die Fusion nur noch Formsache

Bad Wildungen - Nach der Einigung der Synoden des Kirchenkreises der Eder und des Kirchenkreises Frankenberg zur Fusion ab Januar 2014 zum Kirchenkreis Eder stießen die 120 Synodalen im Foyer des Gemeindezentrums Lukaskirche in Reinhardshausen mit einem Glas Sekt an.

Dekanin Petra Hegmann (Frankenberg) und Dekan Peter Laucht (Bad Wildungen) freuten sich mit den Synodalen über die erzielte Einigung.

Zuvor hatten die Kirchenparlamente gemeinsam und getrennt beraten und diskutiert und schließlich jeweils einen Beschluss mit folgendem Inhalt (bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen aus Frankenberg) gefasst:

„Die Kreissynode Eder/Frankenberg stimmt der Vereinigung der Kirchenkreise der Eder und Frankenberg zum Kirchenkreis Eder mit Wirkung vom 1. Januar 2014 zu. Der neue Kirchenkreis Eder ist Rechtsnachfolger der bisherigen Kirchenkreise der Eder und Frankenberg. Der Kirchenkreis Eder hat seinen Sitz in Frankenberg“. Die Fusion der zwei Kirchenkreise erfolgt im Rahmen der Strukturveränderungen in der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck und muss noch von der Landessynode, die Ende April 2013 tagt, genehmigt werden; die Kirchenkreisvorstände gehen davon aus, dass dies eine reine Formsache ist.

Die gemeinsame Synode begann in der Lukaskirche mit einer Andacht mit Pfarrerin Evelin Härlin und deren Predigt „Die Kirche braucht ein Gesicht“.

Die Zusammenarbeit der politischen Gemeinde mit der evangelischen Kirche sei in Bad Wildungen von großem Vertrauen und Verständnis füreinander geprägt, sagte anschließend Bürgermeister Volker Zimmermann.

Die beiden Synoden würden in demokratischem Rahmen - „so wie dies in der evangelischen Kirche guter Brauch ist“ - mit der zu beschließenden Fusion eine historische Entscheidung treffen, ergänzte Propst Helmut Wöllenstein.

Die Synode des Kirchenkreises der Eder behandelte und beschoss einstimmig im Anschluss den Gebäudebedarfsplan, den Dekan Peter Laucht und Kirchenkreisamtsleiter Bernd Merhof erläuterten. Vor allem die Räume am Langen Rod (Dekanat), die Alte Schule am Kirchplatz und der Gemeinderaum Friedenskirche schaffen Probleme, weil deren Bewirtschaftung und Bauunterhaltung nicht mehr von der Landeskirche gefördert werden und von der Kirchengemeinde Bad Wildungen alleine zu stemmen sind.

Laucht in Ruhestand

Dekan Peter Laucht teilte den Synodalen mit, dass er am 1. März des kommenden Jahres in den Ruhestand tritt. Bis Dekanin Petra Hegmann - so die wahrscheinliche Option, vorbehaltlich durch die Genehmigung des Kirchenkreisvorstandes - das Dekanat im neuen Kirchenkreis Eder übernehmen wird - führen Pfarrer Klemens Blum (Affoldern) und Pfarrerin Evelin Härlin (Reinhardshausen) die Amtsgeschäfte des Dekanats im Kirchenkreis der Eder.

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