Ober-Werbe

Gase töten Kuh

- Waldeck-Ober Werbe (resa). Eine Kuh starb am Mittwochmorgen auf einem Hof in Ober-Werbe. Beim Güllerühren waren tötliche Gase ausgetreten. Die Feuerwehren verhinderten Schlimmeres.

Gegen neun Uhr hatte ein Milchviehhalter aus Ober-Werbe eine Kuh entdeckt, die zusammengebrochen war. Als ihm selbst bei der Untersuchung flau wurde, entdeckte er, dass beim Güllerühren Gase ausgetreten waren. Tierärztin und Feuerwehrleute aus Ober-Werbe und Sachsenhausen waren schnell am Einsatzort. "Vor allem das Ammoniak ist sehr gefährlich", betonte die Tierärztin. Das Gas wirke, ohne dass Mensch oder Tier es merken würden. Mit einem Ventilator lüfteten die Feuerwehrleute den Stall. "Mithilfe von Wassernebel drängen wir das Gas zurück", erklärten die Feuerwehrleute. Eine Kuh konnte wieder belebt werden, die anderen waren von dem Gasaustritt nicht betroffen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch ungeklärt.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Donnerstag, 5. August 2010.

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