Spektakuläres Unentschieden beim Hundsdorfer Eierlauf

Geteilter Ruhm ist doppelter Ruhm

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Traditionelles Eierlesen in Hundsdorf: Birgitt Reis gab das Starkommando für Läufer Thorsten Crede (links) und den Eierleser Knut Stolle (rechts); ganz rechts Osterhase Heinrich Waid. 

Dieses Mal hatten die Hundsdorfer mehr Glück als im vergangenen Jahr, als wegen Regens das traditionelle Eierlesen abgesagt wurde (und einen Tag später sieben Sonnen am Himmel standen). Am Sonntag waren viele Dorfbewohner, eine paar Gäste und viele Kinder zum Platz am Dorfteich gekommen, wo auf einer etwa 40 Meter langen Sägemehlspur 101 bunte Ostereier ausgelegt waren.

Nr. 101 in hohem Bogen... Birgitt Reis, die Vorsitzende des Hundsdorfer Sportvereins, gab das Startkommando, und der Läufer Thorsten Crede machte sich auf den Weg, um vier Runden zu absolvieren, eine Strecke von etwas mehr als vier Kilometern. Inzwischen hastete der Eierleser Knut Stelle von einem Ende der „Eierstrecke“ zur anderen, um jeweils eines der 100 Eier aufzunehmen und in einen bereitstehenden Korb zu legen. Das Ei Nr. 101 flog zum Schluss im hohen Bogen durch die Luft und landete im Dorfteich. Das Ergebnis beim Eierlesen zwischen Läufer und Leser war in diesem Jahr ein seltenes Unentschieden. (szl)

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