Kunst am Eingang zur Wildunger Altstadt installiert

Google grüßt vom Kreisel am Lindentor

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Die Google-Nadeln sind von Weitem zu sehen.

Seit Dienstag trägt der Lindentor-Kreisel in Bad Wildungen ein unverwechselbares Gesicht. Wer aus Richtung Altwildungen den Riesendamm hinauffährt, dem fallen von Weitem die farbigen, umgedreht tropfenförmigen Tafeln ins Auge. „Sie haben Ihr Ziel erreicht“, lautet der Titel der Installation, die der Paderborner Künstler Andreas Kopp gefertigt und errichtet hat. Er gewann im vorigen Jahr den Gestaltungswettbewerb für die Kreisverkehrinseln am Lindentor und im Wäschebach. Mit den grellbunten Tafeln spielt der Künstler auf die Ortsnadeln von „Google Maps“ an, die das Ziel bei der digitalen Routensuche auf Landkarten markieren. Die Nadeln am Lindentor weisen jedoch einen entscheidenden Unterschied auf. Ausgestanzt wurde der Waldecker Stern, wie er auch im Wildunger Stadtwappen zu finden ist. Die Zahl der Nadeln und ihre Anordnung zueinander hat der Künstler ebenso wenig dem Zufall überlassen. Es sind so viele Markierungen, wie die Badestadt Ortsteile hat und die Tafeln sind so zueinander angeordnet, wie die Dörfer auf einer Karte liegen.

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