Bad Wildungen

Hartenstein-Straße und Rieder-Platz

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- Bad Wildungen (jm). In Reinhardshausen wird die Mühlenstraße in Günter-Hartenstein-Straße umbenannt, in der Wildunger Altstadt ein kleiner Platz in der Altstadt Heinrich-Rieder-Platz getauft.

Die Stadtverordnetenversammlung fasste entsprechende Beschlüsse nahezu einstimmig in ihrer letzten Sitzung. Bürgermeister Volker Zimmermann und Dr. Hans Schultheis (FWG) erinnerten an das Lebenswerk des im November 2008 verstorbenen Klinikunternehmers Günter Hartenstein. Er galt als Reinhardshäuser Kurpionier und erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeit.

Dr. Schultheis: „Ohne Hartenstein hätte Reinhardshausen nie diese Entwicklung zum Kurzentrum genommen.“ Hartenstein sei ein Geschäftsmann von besonderer Risikofreudigkeit gewesen, betonte der Bürgermeister. Die Ehrung erfolge in Dankbarkeit und Würdigung der Verdienste Hartensteins um die Kurstadt Bad Wildungen. Zimmermann fügte hinzu, es sei seit Langem guter Brauch in Wildungen, auf diese Weise verdiente Mitbürger zu ehren. Die vier Hartenstein-Reha-Kliniken in Reinhardshausen mit rund 1000 Betten und 800 Beschäftigten sind weiterhin ein Familienunternehmen.

Der kleine Heinrich-Rieder-Platz im Wildunger Fachwerkviertel ist durch Abriss des Hauses Hinterstraße 28, in dem Rieder lange wohnte, entstanden und unter Beteiligung der Anwohnerschaft gestaltet worden. Zunächst sollte der Platz allerdings nicht direkt nach dem vor Jahren verstorbenen Rieder, allseits bekannt durch seine Bemühungen um Bewahrung der Wildunger Mundart, benannt werden. Bei einem Altstadttreffen im April 2011 war der Name „Wellunger Mundartplatz“ favorisiert worden. Mit einer Gedenktafel sollte dezent auf die Person Rieder verwiesen werden. In der Stadtverordnetenversammlung stieß „Wellunger Mundartplatz“ auf keine Gegenliebe.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 12. August.

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