Ab Oktober zusätzlicher Standort in Schwalmstadt

Wildunger Asklepios-Bildungszentrum etabliert zweite Pflegeschule und neue Ausbildung

Noch im Umbau: Die neue Schule des Asklepios Bildungszentrums in Schwalmstadt. (von links)) Andrej Usbeck, Leiter der Wirtschaftsabteilung und Technik, die Geschäftsführerinnen der Asklepios Kliniken Nordhessen, Katrin Kern (Bad Wildungen) und Dr. Dagmar Federwisch (Schwalm-Eder), Squollan Schöneweiß, Pflegedienstleitung Schwalm-Eder und Michaela Grebe, Leitung des Bildungszentrums, freuen sich auf die Eröffnung im Oktober 2020.
+
Noch im Umbau: Die neue Schule des Wildunger Asklepios Bildungszentrums in Schwalmstadt. (von links)) Andrej Usbeck, Leiter der Wirtschaftsabteilung und Technik, die Geschäftsführerinnen der Asklepios Kliniken Nordhessen, Katrin Kern (Bad Wildungen) und Dr. Dagmar Federwisch (Schwalm-Eder), Squollan Schöneweiß, Pflegedienstleitung Schwalm-Eder und Michaela Grebe, Leitung des Bildungszentrums, freuen sich auf die Eröffnung im Oktober.

Der Herbst bringt viel Neues im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen mit Sitz in Bad Wildungen. Es weitet sein Angebot aus:

  • Das Wildunger Asklepios-Bildungszentrum eröffnet im Oktober 2020 in Schwalmstadt eine zweite Pflegeschule
  • Außerdem bietet das Asklepios-Bildungszentrum ab Oktober den Ausbildungsgang zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) neu an
  • Nach dem neuen Bundes- Pflegeberufsgesetz werden ab Herbst die bisherigen Ausbildungsgänge der Gesundheits- und -krankenpflege, Kindergesundheits- und -krankenpflege sowie der Altenpflege zu einem Berufsbild zusammengefasst

Bad Wildungen - Einerseits expandiert das Bildungszentrum in den Schwalm-Eder-Kreis und andererseits nimmt es in Bad Wildungen ab Oktober die Operationstechnische Assistenz (OTA) neu ins Ausbildungsprogramm auf. Außerdem greift mit dem Start der Ausbildungen im Herbst erstmals das neue Bundes-Pflegeberufegesetz..

Für die OTA stehen ab 1. Oktober 20 Plätze in Bad Wildungen bereit. Etliche sind noch frei. Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen bereiten Operationseinheiten vor, unterstützen bei Eingriffen und betreuen Patienten vor und nach den Operationen.

Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege vereint zu einem Ausbildungsgang

Ebenfalls am 1. Oktober 2020 nimmt der neue Standort Schwalmstadt des Bildungszentrums den theoretischen Unterricht der Pflegeausbildung auf, der bislang für den Einzugsbereich Nordhessen allein in Bad Wildungen lief. Ob in Bad Wildungen oder Schwalmstadt: Neu ist, dass seit Januar 2020 das Pflegeberufsgesetz die herkömmlichen Kranken- und Altenpflegegesetze abgelöst hat. Damit fasst es die bisher drei Berufsbilder in einer Ausbildung zusammen: Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie die Altenpflege.

Gerade im Hinblick auf den europäischen Arbeitsmarkt agieren die Absolventinnen und Absolventen nach dem Examen auf diese Weise flexibler und individueller, lauten die Erwartungen. Die neue, übergreifende Pflegeausbildung ermögliche außerdem den Einsatz in sämtlichen Pflegebereichen mit allen Altersgruppen, unterstreicht Mizrab Akgöz, Regionalleiter der Asklepios-Bildungszentren in Hessen.

Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften steigt stetig

„Der Bedarf an qualifizierten Pflegefachfrauen und -männern steigt stetig und kaum ein anderer Bereich bietet so viele berufliche Perspektiven – sowohl inhaltlich als auch räumlich“, meint Michaela Grebe. Sie ist die Leiterin des bestehenden Wildunger und des neuen Schwalmstädter Standorts.

Die Schule dort verfügt zu Beginn im Herbst über 26 Ausbildungsplätze. Diese Zahl soll im Laufe der nächsten drei Jahre auf 65 steigen. Dazu werden im Moment auf 350 Quadratmetern die Räume in der Schwalmstädter Erich Rhode-Straße 22 umgebaut, darunter zwei Klassenräume. „Mit der Expansion wollen wir dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen und das Gesundheitswesen in der Region stärken“, sagt Mizrab Akgöz,

Viele Schülerinnen und Schüler wohnten und arbeiteten im Schwalm-Eder-Kreis. Die Expansion nach Schwalmstadt trage unter anderem dem begrenzten Angebot öffentlichem Personennahverkehr in der ländlichen Region Rechnung.  red

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare