Bad Wildungen

„Herz und Menschlichkeit ins Haus“

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- Bad Wildungen (höh/su). Die Zukunft des Mehrgenerationenhauses ist für ein weiteres Jahr gesichert. „Wir erhalten 40 000 Euro vom Bundesfamilienministerium“, sagt Bürgermeister Volker Zimmermann, zugleich Vorsitzender des Trägervereins.

Ab 2012 gelangt bundesweit nur eine begrenzte Zahl der bestehenden Mehrgenerationenhäuser in die weitere Förderung. „Wir stehen im Jahr 2011 quasi unter Bewährung“, fasst Zimmermann die Lage zusammen. Es bleibe nach Meinung des Vorstands aber dabei: Die vom Bundesfamilienministerium gewünschte Erweiterung des Repertoires auf die Betreuung Demenzkranker durch ehrenamtliche Kräfte sei für das Wildunger MGH kein Thema.

Stadt Bad Wildungen, evangelische Kirchengemeinde, Altstadtverein und das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg gründeten den Verein Mehrgenerationenhaus Alte Schule. Kirchliche und nicht-kirchliche Träger arbeiten eng zusammen. Das Mehrgenerationenhaus ist gedacht als Plattform des Lernens der Generationen voneinander und miteinander. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Mitarbeitern gibt es eine Vielfalt an Angeboten. Allein sieben Spiel- und Krabbelgruppen füllen die Räume am Kirchplatz mit Leben. Domizil ist es außerdem für Quiz-und-Quatsch-Café, Small-Talk, Freundeskreis Waldeck, Saz-Musikunterricht, Kinderhotel, Hospizgruppe, Deutschkurs. Regelmäßig soll wieder ein Sonntagsbrunch stattfinden, und ab Februar startet die Kinderuni im Mehrgenerationenhaus.

In Planung ist eine Ferienjob-Börse, gedacht ist auch wieder an ein Betreuungsangebot im Sommer. Die Netzwerke werden ergänzt durch Angebote der Servicebörse als „Agentur für Alltagshilfen“.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 22. Januar.

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