Symbolischer erster Spatenstich vollzogen

Holzfachschule baut in Bad Wildungen ein neues Internatsgebäude für 6 Millionen Euro

Symbolischer Baustart: Claudia Knobel vom Wirtschaftsministerium, Landrat Dr. Reinhard Kubat, MdL Claudia Ravensburg, Schulleiter Hermann Hubing, Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Rau und Bürgermeister Volker Zimmermann (vorn von links mit Spaten) beim Spatenstich für das neue Internatsgebäude der Holzfachschule. Foto: Werner Senzel

Bad Wildungen. Der symbolische erste Spatenstich für ein Internatsgebäude mit 92 Betten wurde auf dem Gelände der Holzfachschule vollzogen.

Das Haus wird für knapp sechs Millionen Euro nach den Plänen von Architekt Markus Jungermann errichtet. Maßgeblich an der Finanzierung sind das Land Hessen, der Bund und die Europäische Union beteiligt.

Vor Vertretern von Behörden, Institutionen, Vereinen und Verbänden aus Politik und Wirtschaft sowie Schulleitung, Kollegium und Schülern sagte Schulleiter Hermann Hubing, der Erfolg habe viele Eltern. 

Die erste Anzeige für den Neubau stamme aus dem Jahre 2008. Manche Hindernisse galt es seither zu überwinden, „einschließlich einer Insolvenz“. Und heute, bei übervollen Auftragsbüchern, rissen sich die Unternehmer nicht gerade um jeden Auftrag und die Preise erfolgten dem Wirtschaftsgesetz von „Angebot und Nachfrage“.

Christa Knobel, Referentin für Berufliche Bildung beim hessischen Wirtschaftsministerium, betonte, für das Land Hessen seien die Handwerksbetriebe wichtig. Sie garantierten ein grundlegendes Fundament für die duale Ausbildung. Vorrangiges Ziel sei es, die duale Ausbildung noch stärker zu fördern und sowohl die überbetrieblichen Lehrgange und Ausbildungen zu unterstützen. Knobel verwies auf ein Modellprojekt der Landesregierung, das sich mit der Bedeutung der digitalen Ausbildung befasse. Projektname: „Digital-Azubi“.

Einzug in 2019 geplant

Landrat Dr. Reinhard Kubat verwies auf die Bedeutung des Spatenstichs. Der symbolische Auftakt signalisiere: „Es geht weiter.“ Die Holzfachschule spiele als eine der besten und bekanntesten Bildungseinrichtungen der Holzwirtschaft auch für den Landkreis Waldeck-Frankenberg eine wichtige Rolle. Bürgermeister Volker Zimmermann betonte: „Die Stadt Bad Wildungen ist seit Jahrzehnten nicht denkbar ohne Holzfachschule“. Deshalb sei es für die Stadt immer klar gewesen, die Schule – auch in schwierigen Zeiten – immer gern zu unterstützen, „denn wir wissen, dass da jeder Euro gut angelegt ist“.

Reinhard Rau, Aufsichtsratsvorsitzender der Holzfachschule und ehemaliger Meisterschüler, freute sich, „dass es jetzt endlich los geht“. Mitte 2019 sollen die ersten Internatsschüler in das neue Haus einziehen.

Von Werner Senzel

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