Edertal:

Holzresidenz für Kellerwald-Wildnis

- Edertal. Eine ganz spezielle Atmosphäre erfüllt die künftige Wildnisschule, den Erweiterungsbau des Fagu­tops am Wildpark. Die Gäste des Richtfestes nahmen diese Raumstimmung am Montagnachmittag als Erste auf.

Der Blick in die meterhohen, hellen Holzgiebel lässt keinen Zweifel daran: Hier geht’s künftig um Natur, hier geht’s um Wald, was der Betrachter nicht nur sieht, sondern obendrein noch schnuppert – der Geruch nach frischem Holz liegt in der Luft.Streng genommen ist es eine drastische Untertreibung, von einer „Erweiterung“ des Fagutops zu sprechen. „Wenn alles fertig ist, verfügt die gesamte Anlage über die fast dreifache Fläche des Bestandes“, erklärte Architekt Karl Suck den Gästen beim Richtfest. Der neue Komplex besteht dann aus 1115 Quadratmetern. Am Montag waren die Zimmerleute gerade dabei, den Verbindungsgang zwischen dem Neubau und den altbekannten Waben zu schaffen. „Die Ähnlichkeit der Wildnisschule mit den Waben des Fagutops ist kein Zufall“, fügte Suck hinzu. Er habe die Kons­truktion bewusst aufgegriffen und daraus sei eine Langwabe entstanden, die künftig einen Klassen-, einen Werk- und einen Wildnisraum im Erdgeschoss aufnehme. Im Keller und im Obergeschoss gibt es Platz für Büros und Sozialräume. Das bestehende Fagutop wird überdies umgestaltet und etwas ausgebaut.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 16. Dezember.

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