Anregungen zu Neubauplänen der Freizeitanlage Heloponte bis 26. April einreichen

Ideen der Bürger sind gefragt

Bad Wildungen - Nachdem sich der „Runde Tisch Heloponte“ für einen Neubau des städtischen Schwimmbads ausgesprochen hat, sind alle Bad Wildunger aufgerufen, ihre Ideen und Anregungen in die Planungen einzubringen. Teilnahmefrist ist Freitag, 26. April.

Auf der Homepage www.heloponte.de ist ein entsprechender Link eingerichtet. Wildunger Bürger, aber auch Gäste aus anderen Orten, können via Internet-Befragung Vorschläge und Gedanken per Mail äußern, aber auch schriftlich im Rathaus oder direkt in der Freizeitanlage Heloponte abgeben. Bürgermeister Volker Zimmermann hofft auf rege Resonanz: „Es wäre schön, wenn sich möglichst viele daran beteiligen.“

Jede Unterschrift wird geprüft

Die Ergebnisse des „Runden Tisches“ sowie die eingegangenen Anregungen aus der Bevölkerung werden den politischen Gremien der Badestadt noch vor der Sommerpause zur Beratung vorgelegt. In der Prüfung befindet sich nach Angaben des Bürgermeisters das Bürgerbegehren (WLZ berichtete ausführlich). Eine Initiativgruppe hatte 4400 Unterschriften für die Renovierung von Eisbahn und Riesenrutsche gesammelt. „Diese Unterschriften verteilen sich aber auf zwei Fragen, und es besteht größtenteils Namensidentität“, merkt Zimmermann an. Die Prüfung der Unterlagen werde mehrere Tage in Anspruch nehmen.

„Demokratie ist aufwendig“, bescheinigt der Bürgermeister. Jede einzelne Unterschrift wird kontrolliert. Unlesbare Unterschriften oder Unterzeichner aus anderen Kommunen gelten bei dem Verfahren als ungültig. Gewertet werden nur wahlberechtigte Wildunger Bürger. Die magische Zahl bei dem Bürgerbegehren liegt bei knapp 1400 geforderten Unterschriften, die nach der formellen Bereinigung vorliegen müssen. Wenn diese umfangreiche Prüfung abgeschlossen sei, werde die Kommunalaufsicht als unabhängige Behörde eingeschaltet.

„Wir nehmen das sehr ernst“, versichert Zimmermann. Die Kommunalaufsicht lege ihr Augenmerk vor allem auf den Finanzierungsvorschlag. Wenn die Unterlagen aus dem Kreishaus zurück sind, berät zunächst der Magistrat und dann das Parlament. Sollte die Stadtverordnetenversammlung die Zulässigkeit beschließen, läuft ab Beschluss-Datum die sechsmonatige Frist für den Bürgerentscheid.

Unterdessen wird weiter in notwendige Erhaltungsarbeiten in die Freizeitanlage investiert, um den Betrieb zu gewährleisten. Nächstes Thema: Holzleimbinder Das Heloponte ist bereits Dauerbrenner im Stadtparlament. Auch in der nächsten Sitzung am Montag, 8. April, um 19.30 Uhr in der Wandelhalle steht die Freizeitanlage wieder auf der Tagesordnung. Dann geht es um statische Maßnahmen an den Holzleimbindern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare