Dr. Wolfgang Haensch stellt im Stadtparlament die Fortschreibung des Einzelhandelsgutachtens vor

Ideen für Filetstück in Wildunger Innenstadt gefragt 

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Das ehemalige Molkerei-Gelände in der Itzelstraße bleibt wohl weiterhin eine Industriebrache. Auch das fortgeschriebene Einzelhandelskonzept empfiehlt keinen Umzug des Herkules-Markts an die Itzel.

Bad Wildungen. Mit Spannung wurde das überarbeitete Einzelhandelsgutachten am Montagabend im Stadtparlament erwartet. Dr. Wolfgang Haensch vom Kölner Beratungsbüro Cima präsentierte in der Wandelhalle zwar keine Überraschungen zur Bestandsaufnahme von 2012, aber jede Menge Denkanstöße für die weiteren politischen Diskussionen.

 So viel vorweg: Herkules soll auch nach der Fortschreibung des Konzepts ein Umzug an die Itzel verwehrt bleiben. Eine Verlagerung auf das Gelände der ehemaligen Molkerei würde den Handelsstandort Itzelstraße wesentlich aufwerten und der Innenstadt Paroli bieten, befürchtet der Gutachter.

 Aber gegen eine Modernisierung bestehender Lebensmittelmärkte inklusive Erweiterung um 10 Prozent sei nichts einzuwenden. Heißt im Klartext: Aldi dürfte wie geplant – aber von den politischen Gremien bislang verwehrt – seinen Discounter am Bahnhof sanieren und vergrößern.

Eine ausdrückliche Empfehlung gab der Gutachter für eine Projektentwicklung auf dem Gelände Brunnenallee 1. Für das Filetstück in der Innenstadt sind Ideen gefragt.

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