Durchwachsenes Wetter bremste den Zuschauerandrang

Jazz im Regenstress - Video

Blickfang in originellen Kostümen: Tanzpaare der Tanzschule Mundhenke erhielten immer wieder Applaus.

Bad Wildungen - Zu früh gefreut: Das angekündigte Wochenend-Wetter fiel doch nicht so gut aus wie erwartet und bescherte dem Bad Wildunger Jazz-Festival dicke Regenwolken.

Die N‘Awlins Brass Band stimmte bereits am Vorabend auf das Open-Air-Fest in der Altstadt ein. 19 Bands auf fünf Bühnen verwandelten das Fachwerkviertel dann am Samstagsnachmittag in einen klingenden Mississippi-Dampfer.

Fingerakrobatik an der Gitarre, wie sie der 19 Jahre alte Gitarrist Gismo Graf mit seinem Trio beim Sinti-Jazz präsentierte, oder Swing und Dixie am Marktbrunnen von der Hot Jazz Company - der Rhythmus riss die Besucher mit.

Nachwuchstalente wie die Bad Wildunger Jugend-Brassband oder die Schulbigband aus Melsungen präsentierten sich ebenso wie musikalische Hochkaräter. Dazu zählten die Gruppe TokTokTok mit Acoustic-Soul-Jazz und das Hannah-Köpf-Quintett, das im Spritzenhaus zu Songs zwischen Pop und Jazz einlud. Zwischen Markt-, Post- und Kirchplatz flanierten Musikfreunde hin und her. Auf dem Postplatz war die N‘Awlins Brass-Band der Stimmungsgarant.

Applaus gab es auch für fesch gekleidete Paare der Tanzschule Mundhenke, die vor den Bühnen tänzerische Kostproben gaben. Der Regenumhang, den es beim Eintritt als Bonbon gab, war am Samstagabend Gold wert. Zum musikalischen Finale des Festivals wurde es feucht und nass, das Wetter bremste den gewohnten Zuschauerandrang. Das Wildunger Jazz-Festival endete im Regenstress.

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