Bauverwaltung zündet nächste Stufe des Stadtring- und Scharnierumbaus

9. Juli Stichtag für Gegenverkehr

Bad Wildungen - Kommende Woche wird´s noch ein bisschen schlimmer, aber die Entspannung der Verkehrslage in der Badestadt ist ab 9. Juli in Sicht.

Noch etwas unangenehmer wird es zunächst, weil die Stadt für die Asphaltierungsarbeiten am Kreisel Kaiserlinde und für Kanalarbeiten das Parkdeck vom 2. Juli an schließt. Spätestens am 9. Juli soll es aber wieder erreichbar sein.

Vorbereitungen laufen

Der 9. Juli ist außerdem der Stichtag, an dem der Gegenverkehr auf dem Stadtring praktisch komplett, wie vorgesehen, eingeführt wird. Vorbereitend lässt das Bauamt die Mittelinseln in den Einmündungen Brunnenstraße/Breiter Hagen sowie Eselspfad/Stresemannstraße beseitigen. Fußgängerampeln im Breiten Hagen werden für den Gegenverkehr umgerüstet und Fahrbahnmarkierungen aufgetragen.

Die Bauarbeiten an der Laustraße und der Kaffeemühle stehen kurz vor dem Ende und schaffen die Voraussetzungen für den Gegenverkehr. Umgestellt wird im Laufe des Montags, 9. Juli. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts begleiten das aktiv, wie vor einigen Monaten bereits greifen sie - sofern erforderlich -hilfreich ein, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch die Schilder „Achtung Gegenverkehr“ werden wieder aufgestellt.

Freigegeben werden die Abschnitte: Brunnenstraße bis Laustraße, Wäschebachkreuzung bis Stresemannstraße sowie die bereits in den vergangenen Wintermonaten befahrbaren Strecken Laustraße bis Lindentor und Lindentor bis Kaffeemühle.

In drei Wochen alle Kreisel

Wenn 14 Tage später auch die Arbeiten an der „Kaiserlinde“ abgeschlossen sind, übernehmen vier Kreisel ihre Funktion und der Gegenverkehr ist komplett eingeführt.

Die weiteren Arbeiten konzentrieren sich dann auf den zweiten Bauabschnitt des Scharniers. Der Stadtring zwischen Breitem Hagen und Stresemannstraße wird voll gesperrt. Wer aus Richtung Brunnenallee kommt, hat die Möglichkeit, nach links in den Breiten Hagen einzubiegen und nordwärts die Altstadt zu umfahren. Wer die südlichen Stadtquartiere erreichen möchte, sollte Verkehrs-wege im oberen Teil der Brunnenallee wählen, rät die Stadt.

Nächster Scharnierabschnitt

Die Firma Pieper, die seit Mitte Mai den zweiten Bauabschnitt bestreitet, verlegt zunächst Kanäle und Versorgungsleitungen. Anschließend entstehen nach und nach die Pflasterflächen sowie das „Blaue Band“ mit den Gestaltungselementen. Im November soll dieser Bereich fertig sein.

2013 steht der dritte Bauabschnitt des Scharniers mit Anlage der Rendezvoushaltestelle sowie dem Bau des Kreisverkehrsplatzes an der Stresemannstraße an. Parallel werden kleinere Arbeiten entlang des Breiten Hagen zwischen Brunnenstraße und Fürstengalerie erledigt.(r)

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