Seniorenkameradschaft Höringhausen feiert in Fingerhuts Garten

Kartoffeln frisch aus der Glut

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Kartoffeln, frisch aus der Glut, lassen sich die Mitglieder der Seniorenkameradschaft Höringhausen im Garten von Friedhelm Fingerhut schmecken.

Waldeck-Höringhausen - Geselligkeit steht bei der Seniorenkameradschaft Höringhausen hoch im Kurs. Ihr jährliches Kartoffelfest hat die Rentnerrunde am Montag gefeiert.

Pünktlich um halb eins holt Friedhelm Fingerhut mit der Schippe die gegarten Kartoffeln aus der heißen Glut. Schon um acht Uhr morgens hat er das Feuer angemacht, damit die Erdäpfel rechtzeitig auf den Tisch kommen und niemand mit knurrendem Magen warten muss.

Rund 20 Gäste sind zum Kartoffelfest in Fingerhuts Garten gekommen. Eigentlich ist die Kameradschaft ein reiner Männerclub, doch zu Festen, Fahrten und Ausflügen sind auch die Ehefrauen gern gesehen. „Wir laden immer auch die Witwen der bereits verstorbenen Mitglieder ein“, sagt Gerhard Berthold, Sprecher der Senioren.

Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich die zurzeit 18 Männer in der Gaststätte Becker. 62 Jahre alt ist der jüngste, 85 der älteste. Beim Frühschoppen am Kirmesmontag 1993 sei die Idee geboren worden, die muntere Runde ins Leben zu rufen, erinnert sich Friedhelm Fingerhut. „Geselligkeit ist maßgebend“, erklärt Berthold. Neben den monatlichen Treffen organisieren die Rentner auch Tagesfahrten und Besichtigungen.

Nach Borken, ins Sauerland und in den Westerwald führte es die Höringhäuser in den vergangenen Jahren. Auch im Dorf packen die Männer schon mal mit an: „Von den 34 Bänken im Ort pflegen wir rund 80 Prozent“, sagt Berthold. Und das Kartoffelfest im Garten von Friedhelm Fingerhut ist mittlerweile ebenfalls schon gute Tradition.

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