Stadt streicht 15 000 Euro · Fanclub „Herzblut“ fiebert der neuen Saison entgegen

Kein Geld für Vipers-Busse

Bad Wildungen - Die Stadt Bad Wildungen stellt für die Vipers-Handballerinnen und ihre Fans künftig keine Busse mehr zur Verfügung.

Über das Stadtmarketing wurden bisher 15 000 Euro im Jahr für die Busse bereitgestellt. Diese Unterstützung wird ab der neuen Saison gestrichen. Bürgermeister Volker Zimmermann begründete den Rückzug des städtischen Engagements mit der angespannten Haushaltslage und der Gleichbehandlung. Denn auch bei anderen Vereinen seien Begehrlichkeiten geweckt worden, die die Stadt nicht erfüllen könne. Der Fanclub Vipers Herzblut blickte kürzlich in seiner Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2012 zurück. Vorsitzender Volker Schüttler und Kassierer Uli Kemper ließen vor 35 der über 50 Mitglieder die vergangene Saison der HSG Bad Wildungen Vipers mit ihren Höhen und Tiefen noch einmal Revue passieren. Der Fanclub dankte dem neuen HSG-Geschäftsführer Christian Hack und seinem Team, dem es gelungen war, die Insolvenz abzuwenden, und die es geschafft haben, für die neue Saison eine spielstarke Mannschaft zusammenzustellen. Der Fanclub fiebert bereits der neuen Saison entgegen, in der die Mannschaft wieder tatkräftig unterstützt werden soll. Traurig ist der Club darüber, dass es keine A-Jugend mehr gibt, deren Unterstützung den Fans stets ein besonderes Anliegen war. Erstmals standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Dem Gremium gehören neben dem Vorsitzenden Schüttler und Kassierer Kemper auch Werner Schröder als zweiter Vorsitzender und Roswitha Derx als Schriftführerin und zweite Kassiererin an. Termine für die Vorbereitung der neuen Saison wurden bekannt gegeben und die Spielpläne für die neue Spielzeit verteilt. Mit einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Beisammensein endete die Versammlung. Neue Mitglieder im Fanclub zur Unterstützung der HSG Bad Wildungen Vipers sind jederzeit herzlich willkommen.(r/höh)

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