Forderung der Bürgerinitiative Heloponte

Die Kernstadt braucht einen „Stadtvorsteher“

Bad Wildungen - Mitglieder der Bürgerinitiative Heloponte haben bei ihrer jüngsten Protestaktion zum Erhalt der Eisbahn die Investitionen der Stadt in Dorfgemeinschaftshäuser thematisiert.

. Sie kritisierten die aus ihrer Sicht hohen Ausgaben für die DGHs vor dem Hintergrund, dass die Stadt knapp 150 000 Euro für die Reparatur der Eisbahn nicht in die Hand nehmen will. Sabine Moering, Mitgründerin der Initiative, will „Missverständnisse ausräumen oder ihnen vorbeugen“, erklärt sie in einer Pressemitteilung gestern. Es gehe der Initiative nicht darum, Eisbahn und Investitionen für Dorfgemeinschaftshäuser gegeneinander aufzurechnen.

Ortsteile als Vorbild für den Kern der Stadt

„Wir stehen im Gegenteil auch dafür, dass das Gemeinschaftsleben auf den Ortsteilen weiter gepflegt werden soll und dass dafür Investitionen in beispielsweise DGHs nötig sind.“ Die Initiative betrachtet das Leben und die Gemeinschaft in den Dörfern vielmehr als Vorbild, speziell die Arbeit der Ortsvorsteher. „So etwas wünschen wir uns für die Kernstadt, die den Großteil der Wildunger Bevölkerung ausmacht“, unterstreicht Sabine Moering. Man stellte sich quasi einen „Stadtvorsteher“ als vergleichbaren Ansprechpartner und Interessenvertreter vor. Die Initiative wirft dem Bürgermeister vor, die Interessen der Kernstadt-Bürger aus den Augen verloren zu haben. Er finde keinen Zugang zu diesen Bürgern. „Die Eisbahn sollte als ähnlich wichtig gelten wie andere große Investitionen. Denn sie steht für Spaß, Freude, Bewegung, Gemeinschaft, Familienleben, für Freizeit und Aktivität. Und sie kommt direkt den Menschen der Kernstadt zugute, aber auch allen anderen, nämlich den Bewohnern der Ortsteile oder der Nachbarstädte“, schreibt Sabine Moering.(su)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare