Evangelischer Kirchenkreis Eder wirbt für Musik als Form der Verkündigung

Wie Kirche klingen kann

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So kann Kirche klingen: Für Vielfalt und Nachwuchsförderung in der Kirchenmusik werben (von links) Pfarrer Jörn Rimbach, Bezirkskantorin Ulrike Tetzer, Dekanin Petra Hegmann und Bezirkskantor Nils-Ole Krafft.

Bad Wildungen. Zuerst die schlechte Nachricht: Einige Kirchenchöre im Waldeck-Frankenberger Land haben aufgegeben, weil ihre über Jahrzehnte treuen Mitglieder gemeinsam alt geworden sind.

Auch manche Gottesdienste müssen ohne Organisten stattfinden, weil der Nachwuchs fehlt.

Und nun die gute: Der evangelische Kirchenkreis Eder sieht in der Kirchenmusik mit derzeit 93 musikalischen Gruppen und mehr als 1800 aktiven Gemeindegliedern einen „unverzichtbaren Teil aller Gottesdienste und der Verkündigung des Wortes Gottes. Es ist ein wichtiges und breit aufgestelltes Arbeitsfeld“, so Dekanin Petra Hegmann, „in dem wir auch neue, alternative Wege beschreiten und besonders die Jugendarbeit intensivieren wollen.“

Gemeinsam mit dem neu eingestellten Bezirkskantor Nils-Ole Kraft (Frankenberg) und der Wildunger Bezirkskantorin Ulrike Tetzer legte die Dekanin eine aktuelle Rahmenbeschreibung der Kirchenmusik vor, nach der im Kirchenkreis neben 28 Kirchenchören auch weitere Projekt-, Kinder- und Jugendchöre aktiv sind.

 In Bad Wildungen, so berichtete Ulrike Tetzer, sei in vier Kindertagesstätten das Singpatenprojekt verankert, durch das 250 Kinder angesprochen würden. Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstag-Ausgabe der WLZ.

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