Hans-Viessmann-Schule und Werner-Wicker-Klinik arbeiten eng zusammen

Kooperation für hochqualifizierte Pflege

Bad Wildungen - Werner-Wicker-Klinik und Hans-Viessmann-Schule arbeiten Hand in Hand. Eine Kooperation wurde geschlossen. Sie soll helfen, hochqualifizierte Pflege auch in der Zukunft sicher zu stellen.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Gleichzeitig nimmt die Zahl junger Menschen ab. Mit den Veränderungen der Alterspyramide stehen künftig immer weniger junge Leute für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege zur Verfügung.

Dabei bieten gerade Krankenhäuser den Gesundheits- und Krankenpflegekräften ein attraktives Arbeitsumfeld mit zahlreichen Möglichen der beruflichen Weiterentwicklung, erläutert die Klinikleitung. Eine qualifizierte Ausbildung in der Krankenpflege bildet die Grundlage für eine anschließende berufliche Weiterentwicklung und eröffne zahlreiche Karrierechancen. Das Bildungszentrum der Werner-Wicker-Klinik will die ohnehin schon hohe Ausbildungsqualität festigen, die sie im Rahmen der Krankenpflegeausbildung seit vielen Jahren gewährleistet, und noch weiter ausbauen. Aus diesem Grund haben die Hans-Viessmann-Schule und das Bildungszentrum an der WWK einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um künftig in der schulischen und der klinischen Ausbildung eng zusammenzuarbeiten.

Gemeinsam mit WWK-Verwaltungsdirektor Heiner Stumpf unterzeichneten der Leiter des WWK-Bildungszentrums, Klaus Spohr, der Schulleiter der Hans-Viessmann-Schule, Carsten Placht und Abteilungsleiter Wilhelm Bauer, einen zunächst auf drei Jahre ausgelegten Kooperationsvertrag, der ab Beginn des Schuljahres 2014/2015 in Kraft tritt.

Spohr: „Gesundheits- und Krankenpflege ist ein hochqualifizierter Beruf, der als Ausbildungsvoraussetzung schulisch gut qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber benötigt.“ Die enge Kooperation der Bildungsträger soll die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege auch in Zukunft sichern. Schulleiter Carsten Placht: „Für die Berufsfach- und Fachoberschule erhoffen wir uns weiter steigende Schülerzahlen, da wir durch den Kooperationsvertrag eine Ausbildungsgarantie in einem zukunftssicheren Beruf anbieten können“.

Zu dem unterzeichneten Kooperationsvertrag sagte WWK-Verwaltungsdirektor Heiner Stumpf: „Das Bildungszentrum an der Werner-Wicker-Klinik wird Schülerinnen und Schülern der Berufsschule für medizinisch-technische Berufe und der Fachoberschule für Gesundheit ein Ausbildungsverhältnis in der Gesundheits- und Krankenpflege bieten.“ Voraussetzungen seien allerdings gute Noten in der Berufsschule beziehungsweise befriedigende Noten in der Fachoberschule und ein mindestens zweiwöchiges Pflegepraktikum mit einer positiven Bewertung. Interessierten Schülern werde die Möglichkeit angeboten, das notwendige Pflegepraktikum in der Wicker-Klinik abzuleisten, merkte Stumpf an.

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