Zu Gunsten eines breiter gefächerten Angebotes

Kreis empfiehlt engere Vernetzung für Wildunger Grundschulen

Wird ausgebaut: die Helenentalschule. Einen Ausbau der Kooperation aller Wildunger Grundschulen empfiehlt darüber hinaus der Landkreis Waldeck-Frankenberg. Foto: Schuldt

Bad Wildungen – Der Landkreis baut ab 2020 die Helenetalschule aus und empfiehlt den Wildunger Grundschulen  eine sich weiter vertiefende Zusammenarbeit.

Neben der Helenentalschule mit ihrer Außenstelle Fuchsrain sind das die Grundschule Breiter Hagen mit der Außenstelle Altwildungen und die Odershäuser Auenbergschule. Eine engere Kooperation war kürzlich in einem Nebensatz erwähnt worden während der Kreistags-Beratungen über den Entwicklungsplan aller Waldeck-Frankenberger Schulen.

Gemeint sei aber keine Zusammenlegung und somit ein Wegfall von Standorten, erklärt die Landkreisverwaltung auf WLZ-Nachfrage.

Der Rat zu engerer Zusammenarbeit bezieht sich nach Auskunft des zuständigen Amtes beim Kreis beispielsweise auf die Angebote zur Nachmittagsbetreuung. So nehme die Helenentalschule am „Pakt für den Nachmittag“ teil und halte damit ein „deutlich besseres Angebot“ nachmittags bereit, als es in der Augenbergschule der Fall sei. Hier erscheine ein engeres Zusammenspiel beider Schulen sinnvoll.

Die Grundschule Breiter Hagen ist ebenfalls Teil des hessischen „Pakts für den Nachmittag“. Das Verhältnis zwischen ihr und der Helenentalschule ließe sich nach Kreis-Meinung in anderer Hinsicht vertiefen:

Indem es gestattet wird, dass Kinder, die eigentlich zum Einzugsgebiet der einen Schule gehören, in bestimmten Fällen die jeweils andere der beiden Schule besuchen dürfen. Etwa, wenn an einer der Schulen eine Klasse zu groß werden könnte und geteilt werden müsste, während eine Klasse in der anderen Schule unterbelegt ist. „Eine hilfreiche Möglichkeit, wenn eine der Schulen räumlich an ihre Kapazitäten stößt“, heißt es in der Antwort des Landkreises auf die WLZ-Anfrage.

Gleiches gilt aus Sicht des Kreises für die begrenzte Zahl von Plätzen bei den Ferienangeboten der Schulen. Ist es an der eigenen Schule zu voll, könnten Kinder an eine andere der Kooperationsschulen ausweichen.

Die Schulen könnten generell gemeinsame oder ergänzende Bildungsangebote entwickeln. Durch Setzen von Schwerpunkten würden sie zusammen eine größere Bandbreite zur Auswahl vorhalten. Ein Beispiel: Konzentriert sich die eine auf Sport, rückt die andere Musik in den Vordergrund.

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