Ältestenrat bereits eingeschaltet

Kritik im Wildunger Stadtparlament an üppigen Abrechnungen im politischen Ehrenamt

Wird die Stadtkasse von einigen Ehrenamtlichen zu üppig strapaziert? Die Diskussionen um die Entschädigungssatzung liefern reichlich Zündstoff im Stadtparlament.
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Wird die Stadtkasse von einigen Ehrenamtlichen zu üppig strapaziert? Die Diskussionen um die Entschädigungssatzung liefern reichlich Zündstoff im Stadtparlament.

Bad Wildungen. Die städtische Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Mandatsträger wird voraussichtlich in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 27. März reichlich Zündstoff für Diskussionen bieten.

Den Hintergrund umriss Marc Vaupel (CDU) in der jüngsten Sitzung: „Es gibt unbestätigte Gerüchte, dass einzelne Stadtverordnete zwischen 9000 und 10 000 Euro bei der Stadt als Aufwand abrechnen, das hätte nach unserer Auffassung nichts mit einem Ehrenamt zu tun.“

Das Ehrenamt sei ein Hobby, der Aufwand werde mit einer monatlichen Pauschale abgegolten.

Mit der brisanten Thematik beschäftigt sich  bereits der Ältestenrat.

Anlass für die kurze Diskussion im Parlament war eine Anfrage der WfW-Fraktion, unter anderem zum Verdienstausfall, der von 2011 bis 2016 von der Stadt bezahlt wurde.

Wie hoch die Entschädigung für Verdienstausfall und Aufwand im Ehrenamt ist, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 11. Februar.

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