Bad Wildungen

Lebenshilfe zieht beim Roten Kreuz ein

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- Bad Wildungen (su). Das DRK hat eine Mieterin für das ehemalige Coop-Gebäude neben dem „Roten Haus“. Eine Mieterin, die passt: die Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg. Rund 60 Menschen sollen bald den seit Jahren leer stehenden Bau wieder mit Leben füllen.

„Wir haben lange gesucht“, sagt Jürgen Werner, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Wildungen. Mehrfach hätten Käufer angefragt, „aber wir wollten weder ein Kasino noch eine Spielhölle“. Aus Sicht von Christoph Hille (Lebenshilfe-Werk) stellt die Kooperation „zweier großer Dienstleister im Sozialwesen“ eine ideale Lösung dar. Das DRK baue seine Immobilie um, die Lebenshilfe miete sie an.

„Auch wir suchen seit Längerem in Bad Wildungen nach Raum für neue Werkstätten, in denen Menschen mit seelischer Behinderung Arbeitsplätze finden“, erklärt Hille, Fachbereichsleiter Arbeit beim Lebenshilfe-Werk im Kreis. Bislang arbeiten und leben 16 Menschen in der „Alten Villa“ in der Brunnenallee 9. Dieses pädagogische Konzept soll sich ändern. „Besser ist es, wenn Wohnen und Arbeiten getrennt sind, wie sonst auch im Leben“, erläutert Hille. Das ist der eine Aspekt. „Hinzu kommt, dass wir in der Alten Villa überbelegt sind. Es gibt eine Warteliste.“ Der Landeswohlfahrtsverband als Kostenträger habe der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg 76 neue Stellen für Menschen mit seelischen Behinderungen bewilligt. 47 davon werden im alten Wildunger Coop künftig angeboten, zusammen mit den vorhandenen also 63.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 19. Februar.

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