Noch 400 freie Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse

Lebhafte Gespräche beim Info-Tag der Ausbildung in   Bad Wildungen

Info-Tag der Ausbildung in Bad Wildungen: Vanessa Meng und Cwan Korasch informieren sich über Pflegeberufe. Cosima Reinhardt und Lara Dörrbecker (von links), Azubis der Werner-Wicker-Klinik, erläutern ihre Arbeit. Foto: Conny Höhne

Bad Wildungen – Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten präsentierten am Donnerstagnachmittag über 20 Unternehmen aus der Region beim Info-Tag der Ausbildung in der Wandelhalle.

Von der Schreinerei über die Fachklinik bis hin zum Spritzguss-Unternehmen war ein buntes Spektrum an Betrieben vertreten.

Bürgermeister Ralf Gutheil wünscht bei der Eröffnung gute Gespräche. Kurz darauf löchern junge Leute bei der Berufswahl die Betriebsinhaber und Auszubildenden mit ihren Fragen. So wie Emely Kriening aus Bad Wildungen und Lisa Glade aus Wega. Sie wollen am Stand der Stadt Bad Wildungen von der angehenden Verwaltungsfachangestellten Leandra Jager wissen, was verlangt wird in diesem Beruf.

Die Ausbildung in der Pflege schildern Cosima Reinhardt und Lara Dörrbecker, beide Auszubildende im zweiten Lehrjahr an der Werner-Wicker-Klinik. Vanessa Meng und Cwan Korasch, die in eineinhalb Jahren ihren Realschulabschluss Gesundheit an der Hans-ViessmannSchule absolvieren, hören aufmerksam zu. „Wir wollen uns über alle Pflegeberufe informieren“, sagt Meng. 

Der 16 Jahre alte Miguel Frederico aus Hundsdorf holt sich Tipps bei Anne Wiesemann und Daniel Fritz von der Odershäuser Schreinerei Syring. „Ich weiß aber noch nicht so ganz, was ich machen möchte“, sagt  der Ense-Schüler, der mit der Sport-AG zum Info-Tag gekommen ist.

Marvin Höhne aus Giflitz bekundet Interesse an einem Metallberuf. IHK-Bildungsberater Björn Duen zeigt, wie aus den über 400 Ausbildungsplätzen der Lehrstellenbörse eine engere Auswahl getroffen werden kann. „Über das Matching-Verfahren kann jeder direkt mit den Firmen in Kontakt treten.“

Rainer Weste als Vertreter von Kreishandwerkerschaft und IHK begrüßt die Möglichkeit zur Berufsorientierung, die interessante Alternativen zum Studium aufzeige. Der Trend zur Uni sei zwar nicht umgekehrt, aber die Stärkung des Berufsabiturs sei ein vielversprechender Schritt in die richtige Richtung. „Wir brauchen keine studierten Taxifahrer.“

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