Ausfahrten in die Region

"Lotus seven": Sportwagenfans aus dem In- und Ausland zum Jahrestreffen nach Bad Wildungen

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Gut beschirmt: Hoteldirektor Uwe Hanusch wünscht Björn Burkhardt aus dem Erzgebirge eine angenehme Ausfahrt in seinem Lotus Seven-Milan.

Bad Wildungen. Zum 28. internationalen Jahrestreffen der Interessengemeinschaft „Lotus seven“ kamen 91 Fahrer aus dem In- und Ausland mit ihren offenen Zweisitzer-Sportwagen in allen Farben des Regenbogens nach Bad Wildungen.

Die kleinen, spartanisch ausgestatteten Flitzer wurden von 1957 bis 1972 in England produziert. Der Lotus 7 stellt in der Geschichte der Lotus-Modelle eine Besonderheit dar. 

Liebhaber dieses legendären Automobils haben sich in der Seven IG zusammengefunden und schrauben begeistert an ihren Lotus seven-Nachfolgemodellen wie der Lotus Elise oder dem Opel Speedster.

Werner Maurer hat das Jahrestreffen der Sportwagenfans in Bad Wildungen und die Ausfahrten organisiert. „Die Seven IG ist kein Club und kein Verein mit Satzungen und Statuten sondern eine Interessengemeinschaft, einem Konzept, dem sich bisher mehr als 1600 Fahrer eines Seven, Speedster oder Elise angeschlossen haben.“

Die Teilnehmer des internationalen Treffens wurden von Bürgermeister Volker Zimmermann begrüßt. „Sie werden bei der Fahrt über die Brunnenallee den Charme und die Historie der Kurstadt anhand der zahlreichen Jugendstilvillen und dem mondänen Fürstenhof sehen und gleichzeitig spüren, dass ihre Lotus-Fahrzeuge und unser elegantes Kurviertel perfekt zusammen passen und ein einmaliges Bild abgeben, weil beide legendär sind“, sagte der Bürgermeister mit einem Schmunzeln. 

Während ihres Aufenthaltes unternahmen die Lotus-Freunde verschiedene Ausfahrten und lernten dabei einen großen Teil Nordhessens kennen. Auf verschiedenen Touren legten sie Hunderte von Kilometern zurück, fuhren über Frankenberg ins Sauerland, besuchten die Stadt Bad Arolsen und das kleine Schneewittchendorf Bergfreiheit, legten am Herkules in Kassel einen Stopp ein und besichtigten Schloss Friedrichstein in Altwildungen.

Von Werner Senzel

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