Erfolgreiche Jahresbilanz der beiden Göbel-Hotels · 2014 sind neue Zimmer und À-la-carte-Restaurant geplant

Mehr Hotelgäste, höherer Umsatz

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Göbel’s Hotel Quellenhof auf der Brunnenallee ist vor allem bei Seminarbesuchern und Geschäftsreisenden beliebt.

Bad Wildungen - Hoch zufrieden zieht Hoteldirektor Piet Schmirler von der Göbel Hotelgruppe Bilanz über ein erfolgreiches Jahr von „Göbel’s Hotel Quellenhof“ in Bad Wildungen und „Göbel’s Hotel Aquavita“ in Reinhardshausen.

Im „Quellenhof“ waren die 220 Betten im Jahresdurchschnitt genauso wie 2012 zu 77 Prozent belegt, wobei der Umsatz gesteigert wurde. Die Belegung führen Seminargäste an, gefolgt von Geschäftsreisenden, Urlaubs- und Wellnessgästen. Der Hotelchef sieht den Trend zu mehr Kurzurlauben im eigenen Land bestätigt und Gästen, die guten Service und angenehmes Ambiente honorieren. Immer öfter buchten Stammgäste. Die durchschnittliche Verweildauer im Quellenhof liegt bei 2,5 Nächten.

Schon vor einiger Zeit erwarb die Hotelgruppe das Nachbargrundstück in der Richard-Kirchner-Straße. Dort sollen Eigentumswohnungen entstehen sowie Wellnessbereich und Tiefgarage vergrößert werden.

Die 140 Betten von „Göbel’s Hotel Aquavita“ in Reinhardshausen waren 2013 zu 86 Prozent belegt - eine Steigerung um 2 Prozent. Auch in diesem Haus wurde ein deutlich höheres Umsatzergebnis erzielt. Vor allem buchen Gesundheits-, Wellness- und Urlaubsgäste, die besonders Bäder und Gesundheitseinrichtungen intensiv nutzen. Durchschnittliche Verweildauer: sechs Tage.

2300 Hotelbetten, 850 Mitarbeiter

Schmirler: „Unser kombiniertes Angebot von Wellness und Gesundheit kommt besonders gut an“. Ein eigenes Blockheizkraftwerk senke die Energiekosten deutlich. Derzeit werden auf der ersten Etage in zwei ehemaligen Arztpraxen zehn neue, großzügige Hotelzimmer eingerichtet; vorgesehen ist in diesem Jahr die Vergrößerung des Restaurants Schwanenteich durch den Anbau eines À-la-carte-Restaurants mit 50 Plätzen.

Göbel Hotels sind ein Verbund von individuell geführten Hotels. 13 Hotels, zwei Gästehäuser, Ferienwohnungen und Betriebe der Eventgastronomie werden betrieben, darunter ein Fünf-Sterne-Hotel. Neuester Erwerb ist das „Göbel’s Best Western Premier Vital-Hotel“ in Bad Sachsa am südlichen Harz in Niedersachsen. Die Göbel-Gruppe gehört zu den führenden deutschen Hotelgesellschaften und steht auf Platz 38 der umsatzstärksten Hotelunternehmen. Sie verfügt über 2300 Hotelbetten in 1100 Zimmern und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter. Kontinuierliche Investitionen, ständige Optimierung und Erweiterung durch Zukäufe sind der Schlüssel zum Erfolg der Willinger Unternehmer.

Von Quisisana zum Quellenhof

„Göbel’s Hotel Quellenhof“ wurde 1873/74 vom Bauunternehmer Huneck als „Villa Schreiber“ errichtet und war bei Kurgästen beliebt. Im Jahr 1900 kaufte Moritz Möbus die Villa, nannte sie „Quisisana“ („hier heilt man“) und erweiterte sie. 1911 kam ein Glas­pavillon zur Brunnenallee dazu. 1915/16 wurde der Name in „Quellenhof“ geändert; Hotels sollten deutsche Namen tragen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Lazarett untergebracht; nach Kriegsende zogen amerikanische Besatzungssoldaten ein. Ab 1947 führte die Witwe Elisa Möbus den Quellenhof wieder als Hotel. 1953 kaufte Dr. Kienle das Haus und betrieb ein Sanatorium. 1983 gab er es im Zuge der Kurkrise auf und das Gebäude verfiel. Der Bad Arolser Hotelier Helmut Fitz investierte 30 Millionen Mark und eröffnete 1995 ein Hotel. Nach dessen Insolvenz übernahm die Hotelgruppe Göbel den „Quellenhof“ zunächst als Betreiber und kaufte es im Jahre 2006. (szl)

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