Bad Wildungen

Mehr Wild- als Glatteisunfälle auf Wildunger und Edertaler Straßen

- Bad Wildungen (höh). Zwei Wildunfälle wurden an den Festtagen bei der Wildunger Polizei gemeldet – von Blitzeis und Schneechaos blieb die Region Bad Wildungen/Edertal weitgehend verschont.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 19.25 Uhr wechselte ein Reh über die Kreisstraße 43. Eine 22 Jahre alte Hainaerin, die von Hundsdorf in Richtung Armsfeld unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Tier. Es wurde schwer verletzt und von einem Jagdausübungsberechtigten getötet.

Am zweiten Feiertag stieß ein 42-Jähriger zwischen Bad Zwesten und Braunau mit zwei Rehen zusammen, die nach dem Zusammenprall verletzt ins Feld flüchteten. An dem Wagen des Bad Wildungers entstand 1500 Euro Schaden.

„Wir haben derzeit weniger Glatteis- aber mehr Wildunfälle“, so ein Sprecher der Bad Wildunger Polizei. Die Schneedecke auf vielen Straßen werde Wildtieren zum Verhängnis, sie könnten den Übergang zwischen Feldgemarkung und Straße nicht mehr erkennen. Die Polizei bittet Autofahrer um besondere Vorsicht. Unfallschwerpunkte sind unter anderem die K 43 im Bereich Jägersburg und die Kreisstraße zwischen Reizenhagen und Reinhardshausen.

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