Therme endgültig zu den Akten gelegt

Mehrere Konzepte fürs neue Heloponte liegen dem Wildunger Ältestenrat bald vor

Langsam geht´s weiter in den Planungen. Dem Ältestenrat werden demnächst mehrere Varianten fürs neue Heloponte präsentiert, wurde im Planungausschuss bekannt. Foto: WLZ/Archiv

Bad Wildungen – Mehrere Varianten für die neue Freizeitanlage, die an die Stelle des Heloponte treten soll, liegen vor. Das berichtete die Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses.

Eine Vorauswahl sei demnach bereits getroffen. Die verbliebenen Konzepte würden demnächst dem Ältestenrat vorgelegt.

Bei ihm handelt es sich um ein traditionelles, informelles Gremium, in dem neben dem Magistrat die Vorsitzenden der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen zusammenkommen. Von dort aus sollen wichtige Informationen ihren weiteren Weg in die Fraktionen finden, damit diese sich schon vor wichtigen Beratungen in Ausschüssen und Parlament ein Bild machen und eine Meinung bilden .

Dr. Hans Schultheis (FWG) meinte in dem Zusammenhang: „Gut dass Herr Nawrotzki die Vorstellungen von einer Therme hat fallen lassen, denn das hat uns Jahre gekostet.“ Woraufhin Nawrotzki kurz mit einem „Hab´ ich“ bestätigte.

Zwei Bebauungspläne verabschiedet

Einstimmig segnete der Planungsausschuss in seiner Sitzung außerdem die Änderungen der Bebauungspläne „Parkhöhe“ und „Zum Kreuzfeld“ in Braunau ab. Bezüglich der früheren Klinik und ihres Umfeldes ging es um zwei wesentliche Neuerungen:

Künftig erlaubt der Plan für das Gebiet auch Wohnen als Nutzung und gestattet nun in gleicher Weise Freiberuflern wie Ärzten oder Anwälten, sich dort mit einer Praxis niederzulassen.

Im Braunauer Kreuzfeld steht eine seit Längerem nicht mehr genutzte Scheune im Zentrum des Interesses. Das Gebäude soll wiederbelebt und dabei beispielsweise auch für Zwecke im Rahmen des Reitsports genutzt werden dürfen. rü

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