Bad Wildungen/Willingen

Messestreit – Kompromiss in Sicht

- Bad Wildungen/Willingen (su). Eine Kompromisslösung in Sachen Direktvermarktermesse ist in Sicht. Alles läuft auf die Idee hinaus, die Reinhard Kahl in der vergangenen Woche in den Ring geworfen hatte: zwei Direktvermarktermessen zu unterschiedlichen Zeiten.

„Für uns ist es eine Ehre, diese Messe auszurichten, und wir stehen mit Mann und Maus dahinter“, teilte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte am Donnerstag mit, setzte aber hinzu: „Wir wollen trotzdem keinen Konflikt mit Bad Wildungen, um die gute Zusammenarbeit nicht zu beeinträchtigen.“ Willingen sei offen für jeden Kompromiss, „nur zwei Messen parallel wären nicht wünschenswert. Willingen könne sich sehr gut vorstellen, die Messe beispielsweise im Sommer zu organisieren, und werde alles für das Gelingen tun. Die Entscheidung über den Termin liege allerdings bei der zuständigen Abteilung des Landkreises und bei den Landwirten. „Wir hatten ohnehin nie ein Problem mit Willingen“, betont Bad Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann. Die Badestadt sei mit ihrer Planung auf den 3. Oktober als Austragungstermin angewiesen. Zimmermann zeigt sich zuversichtlich, dass es nun zu einem für alle Seiten vertretbaren Kompromiss kommt und die Direktvermarkter am Ende davon profitieren, mit ihrem Angebot an zwei unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Kundengruppen vertreten zu sein.Für Kreislandwirt Fritz Schäfer ist die Sache klar: „Die Entscheidung liegt bei den Direktvermarktern selbst. Wenn sie zustimmen, wird es zwei Messen zu unterschiedlichen Zeiten geben.“ Wann genau die Willinger Ausgabe stattfindet, muss sich noch zeigen. Landrat Dr. Reinhard Kubat brachte alternativ zum Sommer einen Termin nach dem 3. Oktober ins Gespräch.

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