Bad Wildungen:

Michael Wicker verstorben

- Berlin/Bad Wildungen. Betroffenheit und Trauer herrschte bei vielen Wildunger Bürgern, bei Freunden und Mitarbeitern, als sie am Samstagvormittag erfuhren, dass der Klinikunternehmer Michael Wicker am Freitagnachmittag nach langem Klinikaufenthalt und schwerer Krankheit in der Berliner Charite verstorben ist.

Der Verstorbene konnte noch vor einigen Monaten sein 25-jähriges Betriebsjubiläum in der von seinem Vater gegründeten Wicker-Firmengruppe feiern. Der Firmengründer lobte damals seinen Sohn für dessen verbindliche Art, mit Menschen umzugehen, und würdigte seinen Erfolg in der Firmen-Geschäftsführung, er habe mit innovativen Ideen und großem Engagement nach seinem Ausscheiden das Familienunternehmen erfolgreich weitergeführt und nach vorne gebracht. Michael Wicker war gerade dabei, in der Geschäftsleitung weitere wichtige Aufgaben zu übernehmen. Der Verstorbene wird nicht nur im Unternehmen fehlen, sondern auch in seiner Familie, bei Freunden und Mitarbeitern eine schmerzhafte Lücke hinterlassen. Stets war Michael Wicker mit Bescheidenheit und Zuwendung nahe bei seinen Mitmenschen, mit denen er immer wieder den Kontakt suchte und pflegte. Die ihn kannten, schätzten ihn als einen angenehmen, liebenswerten Menschen, einen zuverlässigen Partner und Freund, auf dessen Wort man sich verlassen konnte. Michael Wicker wurde 1957 in Ahnatal-Weimar geboren. Seine Laufbahn in der Wickergruppe begann er 1985 als Assistent der Geschäftsleitung. Nach neun Monaten als Geschäftsführer der Kurhessen-Therme in Kassel kam er als kaufmännischer Leiter der Wicker-Klinik nach Bad Wildungen in die Firmenzentrale zurück.

Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 2. Mai.

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