Schwerpunkt Erkrankungen rund um die Wirbelsäule

Wicker-Gruppe investiert 30 Millionen für Klinik-Neubau in Reinhardshausen

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So groß wie 45 Einfamilienhäuser: die im Rohbau fertiggestellte Neubau an der Werner Wicker Klinik.

Die Werner Wicker Klinik in Reinhardshausen baut ihr Angebot weiter aus: 30 Millionen Euro investiert der Klinikbetreiber in Erweiterungsbau.

Im 1978 eröffneten Schwerpunktklinikum werden Erkrankungen rund um die Wirbelsäule behandelt. Am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert.

Nach dem Richtspruch durch Bauingenieurin Alexandra Knütttel von der Baufirma Gluck (Herbstein) stellte Klinikgründer und –träger Werner Wilhelm Wicker (84) den Gästen das Konzept des Neubaus vor, der den Standort entwickeln und langfristig sichern soll. 

Wicker soll weiter Familienunternehmen bleiben

Ich hoffe, dass wir die Erfolgsgeschichte der Klinik fortschreiben können“, sagte Wicker. Und er versicherte: „Ich habe die Absicht, unser Unternehmen als Familienunternehmen weiterführen zu lassen.“

Im Erweiterungsbau werden eine Intensivpflege- und Überwachungsstation mit 29 Behandlungsplätzen und Therapieräumen für physio- und ergotherapeutische Behandlungen sowie eine zentrale Operationsabteilung mit fünf Sälen eingerichtet. 

In einem weiteren Geschoss entsteht eine Abteilung für Sterilgutaufbereitung und –versorgung. Ein Parkdeck mit 80 Stellplätzen im Untergeschoss ergänzt das Angebot. Der Neubau wird mit einer zweigeschossigen Brücke an den bestehenden Klinikkomplex angeschlossen.

Klinik mit internationalem Ruf - 800 Mitarbeiter

Rund 800 Mitarbeiter sind in der Werner Wicker Klinik beschäftigt, die sich in den knapp fünf Jahrzehnten auch international einen guten Ruf erworben hat. 

Die erfolgreiche Arbeit trug mit dazu bei, dass das Haus nach Klinikangaben zur festen Größe in der hessischen Krankenhauslandschaft wurde und mit ihrem Leistungsangebot seit 2018 im Krankenhausplan des Landes aufgenommen ist.

Das Angebot der Klinik ruht nach den Worten des Klinikgründers Wicker auf fünf Säulen: Zentrum für Rückenmarkverletzte, Deutsches Skoliosezentrum, Abteilung für Neuro-Urologie, Abteilung für Viszeralmedizin, Abteilung für Neurochirurgie, Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Dazu kommen die Physio- und Ergotherapieabteilung mit rund 60 Fachkräften sowie das Zentrallabor und die Krankenhausapotheke.

Von Jörg Schade

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