Frischquak

Morgen

Bad Wildungen - Die Hoffnung lebt. Münchener Wissenschaftler haben 70 Unsportliche (Dicke wie Dünne, Junge wie Alte) motiviert, sechs Monate lang täglich 30 Minuten Sport zu treiben. Ergebnis: Die Probanden wurden jünger, um satte zehn Jahre, verglichen mit ihrem tatsächlichen Alter.

Wo die Ärzte das maßen? In den Zellen, an den Erbgutfäden, den Chromosomen. Die werden von Jahr zu Jahr kürzer. Je schneller das geschieht, desto rascher rieselt die Sanduhr des Lebens – bei unseren Versuchskaninchen verlängerten sich die Chromosomen-Enden durch den Sport wieder.

Mein erster Gedanke: Übertreibt’s nicht, sonst landet ihr spätestens 2015 brutalstmöglichst verjüngt als Quark im Schaufenster.

Mein zweiter Gedanke: Ich fang jetzt auch wieder mit dem Bewegen an. „Moment! Ich hab’s auch im Radio gehört“, ruft mein Hausengel dazwischen: „Das darf nicht in Stress ausarten, haben sie gesagt. Wer sich zwingen muss, soll lieber einen Cappuccino auf der Terrasse trinken“, ergänzt sie, die Tasse in der Hand, aus dem Liegestuhl. Also halte ich mich an ein Lied, das ich jüngst hörte mit der Textzeile: „Du fragst mich, wann ich endlich anfange abzunehmen und Sport zu treiben? Das Datum steht längst fest – morgen, mooorgen...“, singt

Euer Ederlurch

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