Bad Wildungen

Nach zehn Jahren: Müll teurer

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- Bad Wildungen.(höh). Zehn Jahre blieben die Gebühren konstant, ab 2011 wird der Müll teurer: Die Stadtverordnetenversammlung hat eine Gebührenerhöhung zum 1. Januar beschlossen.

Im Haushaltsplanentwurf für 2011 klafft bei den Gebühren für die Abfallbeseitigung ein Loch: Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 120 000 Euro. Ausschlaggebend sind dafür im Wesentlichen die steigenden Abfallgebühren, die an den Kreis Waldeck-Frankenberg zu entrichten sind. 595 000 Euro waren dafür in 2009 veranschlagt. Nach Gebührenerhöhungen des Landkreises sind in diesem Jahr 730 000 im Haushalt kalkuliert.

Die letzte Gebührenerhöhung bei der Abfallbeseitigung in Bad Wildungen liegt zehn Jahre zurück. Im selben Zeitraum passten Nachbarkommunen wie Korbach, Bad Arolsen und Edertal ihre Gebühren zwei- bis dreimal an. Aber auch in Wildungen stiegen in dieser Zeit die Kosten für Einsammlung und Entsorgung kontinuierlich an und führten bei unveränderten Gebühren zu dem Fehlbetrag. Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss hat die neue Kostenberechnung bereits beraten und empfahl laut Ausschussvorsitzendem Simshäuser einstimmig die Gebührenerhöhung. Nach Beschluss des Stadtparlaments steigt somit die Jahresgebühr für die 120-Liter-Tonne Restmüll (roter Deckel) von 85,20 auf 91,20 Euro, die 120-Liter-Tonne Restmüll kostet nicht mehr 158,40, sondern 182,40 Euro. Für die 240-Liter-Gefäße mit Restmüll zahlen Entsorger im nächsten Jahr 364,80 Euro (bisher 316,80 Euro). Und der 1,1-Kubikmeter-Behälter wird mit 1668 Euro (1452 Euro) berechnet.

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