Stadt zieht positive Bilanz über Aktion 2019:

Nächstes Ziel beim Wildunger Stadtradeln: Runde um die Erde

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Statt Preisen für die meisten gesammelten Kilometer für Einzelne oder Gruppen gab es 2019 etwas Anderes: ein gemeinsames Currywurst-Treffen für alle Teilnehmer des Wildunger „Stadtradelns“.

Bad Wildungen – 10 000 Kilometer mehr als 2018 schlagen fürs aktuelle Jahr in der Kurstadt beim „Stadtradeln“ zu Buche.

So lautet die Bilanz des Organisationsteams um Robert Hilligus und Birgit Ewald von der Stadtverwaltung nach den drei Wochen. 30 000 Kilometer kamen in der Summe zusammen, was einer Einsparung von rund vier Tonnen CO2 entspricht im Vergleich zum Auto als Verkehrsmittel. Bürgermeister Ralf Gutheil freut sich außerdem darüber, „dass 16 Teilnehmer mehr mitradelten als 2018.“ 106 weist die Statistik für 2019 aus.

Die städtischen Organisatoren entschieden, dieses Mal keine Preise für die meisten Kilometer und das aktivste Team zu vergeben. Der fleißigste brachte es auf knapp 1500 Kilometer, will aber nicht namentlich herausgehoben werden.

Statt dessen lud die Stadt also alle Stadtradlerinnen kurz vor Ende der Aktion zu einem Mittagsimbiss nach Wega in den Bahnhof von Gerd Gutmann ein. Gerd Gutmann, der selbst über die drei Wochen aufs Rad stieg, stellte die Räume für das Treffen gratis zur Verfügung. „Das hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass wir durch die Fahrt zum Treffen weitere Kilometer sammelten“, sagt Hilligus.

Stadtrat Manfred Jahnes bedankte den Aktiven und baute interessante Geschichten zum Wegaer Bahnhof und dem nicht mehr existierenden „Gleisdreieck Wega“ in seine Rede ein. Stadtverordneter Horst Reis, selbst ein Stadtradler 2019, hob die positive Entwicklung der Aktion hervor und motivierte zur erneuten Teilnahme 2020.

Auch die vielen anderen Fahrradfans sprachen sich dafür aus, die Aktion zu wiederholen. Ziel könnte sein, 40 000 Kilometer zu erreichen, was einer Erdumrundung entspräche. Zum Abschluss erhielten alle Anwesenden ein kleines Dankeschön-Geschenk in Form eines fahrradgerechten Erste-Hilfe-Sets.

Die Frage ist, wer 2020 in die Rolle des „Radel-Stars“ schlüpft und tatsächlich drei Wochen lang komplett aufs Auto verzichtet. „Diesen Star zu finden, ist die größte Herausforderung bei der Aktion“, gesteht Robert Hilligus ein. 2019 stellte sich Gereon Schoplick dieser Aufgabe und berichtete in einem täglichen Blog von seinen Erfahrungen.

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