Im Edertal: Über Goldgräberpfad durchs Mehler Holz

Nationalpark weiht Wanderparkplatz an „Dinkelsburg“ ein

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Edertal-Mehlen - Die Ausstattung des Nationalparks Kellerwald-Edersee mit Wanderparkplätzen biegt mit dem zwölften Projekt „Dinkelsburg“ bei Mehlen auf die Zielgerade ein.

Wie stellvertretende Nationalparkleiterin Jutta Seuring bei der Einweihung des Parkplatzes an der idyllisch gelegenen und mit großartiger Fernsicht ins Edertal ausgestatteten Grillhütte mitteilte, stehen noch Wanderparkplätze bei Asel-Süd und Bringhausen (Kirchweg) aus.

Wie alle Wanderparkplätze am Rande des „Reichs der Buchen“ besteht die Anlage Dinkelsburg aus drei Elementen. Ein Stück vor dem Parkplatz begrüßen zwei Eingangspforten die Besucher. Der Parkplatz selbst besteht aus acht Stellplätzen sowie einer Sitzgruppe mit Tisch. Drei Eichenstelen umrahmen das große Wanderkarten- und Informationsschild.

Es ist bereits der fünfte Wanderparkplatz, der in Kooperation mit der Gemeinde Edertal entstand, die das Grundstück stellte und die Pflege übernimmt. Realisiert haben das 15 000 Euro kostende Projekt der Bauhof der Gemeinde Edertal sowie die Nationalpark-Werkstatt.Solche Parkplätze seien ein wesentlicher Baustein bei der erwünschten Erschließung des Nationalparks für Besucher, erklärte Jutta Seuring.

Dem pflichtete Edertals Bürgermeister Klaus Gier bei: „Das A und O. Diese Anlage fügt sich gut ins Landschaftsbild ein, Gäste können ganz nah an den Wald heranfahren.“

Mehlens Ortsvorsteher Joachim Schmolt findet die unmittelbare Nachbarschaft zur Grillhütte mit Spielplatz und Spielwiese sehr gelungen: „Der wunderschöne Blick ins Edertal ist ein guter Start für eine Wanderung.“

In der Vielfalt ein einheitliches Bild

Architekt und Bauplaner Carsten Finke (Altenlotheim), der vor zehn Jahren die ersten Park-Eingangstore entwarf, wies auf das einheitliche Bild aller Wanderparkplätze hin: „So hat jeder Parkplatz trotz seiner individuellen Lage und Gestaltung einen Wiedererkennungswert für den Besucher.“

Was lange währt, wird gut: Harald Wieck, Leiter der Nationalpark-Werkstatt in Gellershausen, freut sich, dass eine sehr lange Projektphase nunmehr erfolgreich beendet werden konnte.

Wandervorschläge am Standort Dinkelsburg sind die beiden Rundwege „Mehler Holz“ (6,3 Kilometer) sowie der nach Affoldern führende Goldgräberpfad (7,6 Kilometer). Direkt am Ortseingang Mehlen (aus Richtung Giflitz) führt ein asphaltierter Feldweg hoch zur Dinkelsburg. (Jürgen Minke)

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