Oberwerbe

Neue Chance für bröckelnde Ruine

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- Waldeck-Oberwerbe (höh). Noch im Herbst soll der Klosterberg gegen 
drohenden Felsabbruch gesichert werden. Das günstige Ausschreibungsergebnis eröffnet neue Chancen auf eine Sanierung der Klosterruine im nächsten Jahr.

Der Magistrat hat in dieser Woche den Auftrag vergeben für die Sicherung des Klosterbergs, teilte Bürgermeister Jörg Feldmann auf WLZ-Anfrage mit. Ein Bauunternehmen aus Korbach erhielt den Auftrag. Feldmann: „Er soll zeitnah abgearbeitet werden – noch im Herbst.“

Auf einer Länge von 65 Metern soll der Fuß des Klosterbergs am Mühlweg keilförmig ausgekoffert werden. Zur Straße hin wird ein drei Meter hoher Wall angelegt, der mit Geovlies überzogen und begrünt wird. Keil und Wall sollen verhindern, dass vom Klosterberg abbröckelndes Geröll auf den Mühlweg stürzt. Die Diskussion um die Sicherung des Kalksteinmassivs wurde ausgelöst durch einen tonnenschweren Felsbrocken, der im April 2009 auf die Straße stürzte. Das deutlich günstigere Ausschreibungsergebnis als ursprünglich kalkuliert lässt die Chancen auf eine Sanierung der Klosterruine steigen, die nach dem Felsabbruch „auf Eis“ gelegt wurde. 107 000 Euro wurden im Haushalt 2011 für die Sicherung der Ruine veranschlagt.

Der günstigste Bieter erhielt jedoch den Auftrag für 50 000 Euro. Weil das Stadtbauamt mit Bauamtsleiter Tepel die Planung übernahm, wurden laut Feldmann knapp 10 000 Euro Planungskosten eingespart. Der nicht benötigte Haushaltsrest könnte im Etat 2012 für die Sanierung der Klosterruine eingesetzt werden, wenn das Stadtparlament dies absegnet.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstzag, 17. September.

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