Bad Wildungen

Neuer Hybrid-Operationssaal auf Gefäße spezialisiert

- Bad Wildungen (höh). Gefäßchirurgie und -therapie sind neben der Inneren Abteilung zu einem Schwerpunkt an der Asklepios-Stadtklinik geworden. Ein neuer Operationssaal wurde eingerichtet, und ein Spezialist für diagnostische Radiologie verstärkt das Team von Chefarzt Dr. Dahl.

Seit dem Amtsantritt von Dr. Dahl vor über einem Jahr begannen die umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Stadtklinik. Bisher wurde über eine Million Euro investiert, so Asklepios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dirk Fellermann.

Herzstück ist ein Angio-OP mit einem für hochsterile Eingriffe ausgestatteten Operationssaal mit Hochleistungsröntgenanlage und speziellem Röntgentisch. Aufwendige Operationen der Bauchaorta oder Beckenarterien können damit entfallen.

Patienten müssen sich nur noch kleinen, teilweise sogar unter örtlicher Betäubung vorgenommenen Eingriffen mit Kathedern und Gefäßschleusen unter Benutzung sogenannter Stents unterziehen. Das sind kleine „Drahtkörbe“, die in den Gefäßen an den richtigen Stellen eingesetzt und aufgeweitet werden können.

Mit dem vierten Operationssaal werde der demographischen Entwicklung Rechnung getragen, denn gerade bei älteren Menschen steigt das Risiko für Arteriosklerose erheblich an. Der moderne Hybrid-OP ist Arbeitsplatz von Dr. Bernhard Blank, der als Leiter der Interventionellen Radiologie seinen Dienst angetreten hat. In seiner 33-jährigen Tätigkeit als Radiologe hat er sich neben der diagnostischen Radiologie vorwiegend mit der interventionellen Behandlung von Gefäßerkrankungen beschäftigt.

Zum "Gefäßtag" am Samstag, 30. Oktober, öffnet die Klinik von 11 bis 15 Uhr ihre Pforten für Besucher. Um 11 Uhr beginnen kostenlose Vorsorgeuntersuchen an drei Hochleistungs-Ultraschallgeräten. Zwischen 12 und 14 Uhr finden Vorträge und Besichtigungen statt. Gezeigt wird unter anderem der neue Hybrid-Operationssaal. Mehr lesen Sie in der gedruckten WLZ-Samstagausgabe.

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