Gesamtumbau in Rekordzeit geschafft · jetzt steht nur noch der dritte Scharnier

Neuer Stadtring ab Montag frei

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Bad Wildungen - Nach gut zweijährigen Bauarbeiten im Kostenumfang von über sechs Millionen Euro meldet der Magistrat die weitgehende Fertigstellung von Innenstadt-Scharnier und Stadtringneugestaltung.

Spätestens Anfang nächster Woche ist die letzte Baustelle abgeschlossen und die Fahrt über den Stadtring am Breiten Hagen und den Eselspfad frei.

Dann steht nur noch die Neugestaltung des dritten Scharnier-Abschnitts von der Sparkasse bis zum Kurschattenbrunnen aus, was bis Ende November 2013 geschafft sein soll.

Erster Stadtrat Bart van der Meer ist hochzufrieden: „Das war eine Riesenanstrengung für alle, für Baufirmen sowie unser Stadtbauamt und Ordnungsamt. Das Ziel, eine bedeutende Attraktivitätssteigerung der Bad Wildunger Innenstadt, ist erreicht.“

Der Vizebürgermeister dankt allen vier beteiligten Baufirmen aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg für ihre Bemühungen: „Die Zeitpläne wurden nach dem Startschuss am 28. April 2011 stets genau eingehalten, das war nur durch viele Überstunden und Arbeiten an Samstagen möglich.

So konnte der aktuelle Kreisverkehr an der Stresemannstraße und die erneuerte Breiter-Hagen-Fahrbahn durch die Firma Wachenfeld in Rekordzeit gebaut werden.“

Robert Hilligus vom Stadtbauamt teilte ergänzend mit, dass nur noch einige Restarbeiten ausstehen an Gehwegen, Zufahrten sowie einer Bushaltestelle:

„In gut zwei Jahren konnte der komplette Stadtring modernisiert und an heutige Standards angepasst werden.“ Entstanden seien für das geforderte „Konzept der kurzen Wege“ fünf Kreisverkehre sowie eine Vielzahl von neuen Einmündungen, Zufahrten und Stellplätzen. Hilligus fügte hinzu: „Vier neue Bushaltestellen optimieren den öffentlichen Nahverkehr. Zusätzliche Hilfen erleichtern auch für geh- und sehbehinderte Mitmenschen das Überqueren des Rings.“ Über Zebrastreifen und mittig in der Fahrbahn angebrachte Querungshilfen sei nunmehr ein sicheres Überqueren des Rings möglich: „Man denke zurück an die Zeit, wie schwierig es vor dem Umbau an manchen Stellen des Rings war, die Straße zu Fuß oder mit dem Rollstuhl zu überwinden.“

Für Radler stehen entlang der ausgewiesenen Radrouten Schutzstreifen auf den Fahrbahnen zur Verfügung.(jm)

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