Edertal

Nicht zum Abschuss freigegeben

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- Edertal (höh). Landrat Dr. Reinhard Kubat schaltet sich in die Diskussionen um tierische Futtergäste auf heimischen Rapsfeldern ein und fordert Schadensausgleich für Landwirte in Affoldern und Mehlen.

Insbesondere während des Eder-Hochwassers gingen große Schwärme von Schwänen in Rapsschlägen auf Futtersuche. Die betroffenen Landwirte befürchten große Ernte­einbußen und finanzielle Verluste (WLZ berichtete).

Landrat Dr. Reinhard Kubat fordert in einem Brief an das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Entschädigungszahlung für die Besitzer der Flächen aus der naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe. Gleichzeitig sprach sich der promovierte Biologe gegen eine Bejagung der Schwäne aus. „Unsere Jagdbehörde hat sich bei einem Ortstermin gemeinsam mit dem Kreisjagdberater über die Situation informiert. An dem Tag wurden in den Gemarkungen Affoldern und Mehlen rund 140 Höckerschwäne gezählt, die von ihnen angerichteten Schäden waren enorm“, so der Landrat. Allerdings seien diese als Wildschäden nicht ersatzpflichtig.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 2. März.

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