Winterkonzert des Gustav-Stresemann-Gymnasiums begeistert Publikum

Oscarreif - Filmmelodien und Klassik

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Das GSG-Schulorchester unter Leitung von Harald Brauer spielte vor der neuen Medienwand Filmmelodien wie „Der mit dem Wolf tanzt“. Extra-Applaus gab es für das Posaunen-Solo „Sang till Lotta“ von Julius Joachim und für Annika Bretag mit ihrer Querflöte un

Bad Wildungen - Musiklehrer Arnold Nowakowski schlug „Alarm“ auf den Saiten seiner Geige und sein Kollege Harald Brauer verkündete „Ready for take off“.

Das Winterkonzert des Gustav-Stresemann-Gymnasiums unter dem Motto „Musik im Film“ in der voll besetzten Aula der Schule konnte beginnen. Den Anfang machte das Vororchester, mit dessen fünf- bis siebenjährigen Ensemblemitgliedern Heidi Lorenz und Arnold Nowakowski Filmmelodien einstudiert hatten.

Ein großer Teil des Konzertes wurde von Solisten gestaltet. Sonderapplaus gab es für das Talent Julius Joachim und sein zart-wohlklingendes Posaunen-Solo „Sang till Lotta“, zu dem ihn Musiklehrerin Gudrun Menzer begleitete. Julius Joachim präsentierte sich als ausgezeichneter, sensibler Piano-Begleiter für Querflöten-Sonaten von Annika Bretag (Johann Sebastian Bach) und Nadine Wagner (Johann Joachim Quantz). Schließlich begleitete er ein Flöten-Trio zur Titanic-Titelmelodie, vorgetragen von Annika Bretag, Franziska Schmalz und Verena Ritter.

Karoline Piontek spielte am Flügel eine zauberhafte Melodie aus „Die Welt der Amelie“ und Johanne Leifels den Ohrwurm von den „Drei Haselnüssen für Aschenbrödel“ und das wunderschöne Liebeslied „Password“.

Stürmischen Applaus gab es für den Auftritt des GSG-Schulchores unter Leitung von Gudrun Menzer, der mit der peppigen Chor-Versionen von Fred Astaires „Singing in the rain“ und Joplins „Entertainer“ begeisterte.

Den krönenden Konzertabschluss spielte das GSG-Schulorchester unter Harald Brauer. In prächtigem Orchesterklang gelang den 40 Musikerinnen und Musikern mit einer großen Streicherabteilung ein prächtiger, satter Sound. Nach den dynamisch-fetzig-rhythmischen Melodien aus dem Filmmusical „Chicago“, quittiert mit brandendem Schlussapplaus des Publikums, folgte als Zugabe noch mehr „Chicago“-Musik. Schulleiterin Dagmar Ipach brachte es danach auf den Punkt: „Das war wirklich grandios, was die Schülerinnen und Schüler da musikalisch auf die Beine gestellt haben.“ (szl)

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