Freienhagen

Parade und Kanonendonner beim Freischießen

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- Waldeck-Freienhagen. Ein langer Festzug mit Gruppen von elf Schützengesellschaften zog am Pfingstsonntag durch Freienhagen. Immer wieder zollten die zahlreichen Schaulustigen am Straßenrand Applaus.

Schmucke Uniformen, blitzblanke Orden, ein Fahnenmeer und viel Musik – die Parade zur Marschmusik lockte viele Besucher an. Blickfang waren Schützenpaare in festlichen Kleidern, aber auch schmucke historische Trachten.Die Gastgeber führten den langen Umzug an, gefolgt von den Schützen aus Rhoden, Lan­dau, Lütersheim, Korbach, Mengeringhausen, Twiste, Mühlhausen, Berndorf, Ippinghausen und Sachsenhausen. Kugelsburger Musikanten, Musikverein Watterbach-Breitenbuch und die Spielmannszüge aus Lan­dau, Korbach, Twiste und Ippinghausen sorgten für den richtigen Takt. Nach dem Umzug hörte alles auf das Kommando von Schützenhauptmann Friedhelm Martin. Auf dem Festplatz hieß es „Stillgestanden“ mit Blickrichtung zur Tribüne der Ehrengäste.

Der Vorsitzende der Schützengilde Freienhagen, Hartmut Momberg, hieß alle Gäste willkommen. Eckhard Schmidt, der neue Schützenkönig, freute sich über die sehr gute Teilnahme am großen Heimatfest. „Heimat ist da, wo man lebt, wo man Wurzeln hat.“ Landrat Dr. Reinhard Kubat erinnerte an die Geschichte des Schützenwesens. Was vor vielen Hundert Jahren mehr der Not gehorchend ins Leben gerufen wurde, „hat sich heute zu einer Wahrung der Tradition und des Erbes entwickelt“. Das sei wichtige Aufgabe in unseren Dörfern.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe am Mittwoch, 26. Mai.

Vom Freienhagener Freischießen finden Sie hier eine Bildergalerie.

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