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Vier Projektentwickler stellen Ideen für das Bad Wildunger Kurhaus vor

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Abriss oder nicht? Vier Projektentwickler stellten am Mittwochabend in der Wandelhalle ihre Ideen vor, zwei Konzepte sehen einen Abbruch der Immobilie vor.
Abriss oder nicht? Vier Projektentwickler stellten am Mittwochabend in der Wandelhalle ihre Ideen vor, zwei Konzepte sehen einen Abbruch der Immobilie vor. © Archiv

Vier Projektentwickler haben in einer öffentlichen Sitzung des Planungsausschusses am Mittwoch, 11. Mai 2022, Ideen für das Bad Wildunger Kurhausgelände präsentiert.

Bad Wildungen – Die Vorschläge reichen vom Vitalhotel mit Spitzen-Entertainment über Service-Wohnen mit Gesundheitsakademie über ein internationales Reha-Zentrum von Investoren aus Kuwait bis hin zum Kur- und Kongresszentrum eines Wildungers.

Etwa 40 Zuschauer in Wandelhalle

In der mit Spannung erwarteten Sitzung stellen drei Projektentwickler aus Berlin, Kronberg und Bad Wildungen ihre Konzepte in der Wandelhalle vor, erläutern Ziele, Investitionssummen und zeigen erste Entwürfe. Alle Redner signalisieren Gesprächsbereitschaft. „Nichts ist in Stein gemeißelt“, lautet der allgemeine Tenor, am Konzept lasse sich in Zusammenarbeit mit der Stadt noch feilen. Der Sprecher des vierten Investors aus Kuwait ist online zugeschaltet.

Drei Stunden hören Planungs-, Umwelt-, Rechts- und Grundstücksausschuss und etwa 40 Zuschauer, welche Ideen für das Kurhaus-Gelände reifen, und wie sie die Stadt voran bringen könnten.

Sitzung am 19. Mai abgesagt - mehr Zeit für Beratung

Die vorgestellten Entwürfe und die Vielfalt der Informationen stelle die Stadtverordneten vor eine neue Herausforderung, zieht Ausschussvorsitzender Helmut Simshäuser (CDU) ein Fazit. „Wir müssen jetzt zu einer Entscheidung kommen, die für Bad Wildungen langfristig gut ist.“ Die am 19. Mai geplante Sitzung, in der ein Beschlussvorschlag für das Stadtparlament auf den Weg gebracht werden sollte, wird abgesagt, um mehr Zeit für Beratungen einzuräumen.

Bürgermeister Ralf Gutheil zeigt sich erfreut über das Interesse an der Stadtentwicklung. Nach einer ersten nicht öffentlichen Präsentation im Ausschuss seien die Konzepte noch einmal deutlich nachgeschärft worden. „Wir haben uns Ideen versprochen, das ist gelungen.“ Jetzt gehe es um die nachhaltige Entwicklung Bad Wildungens, auch vor dem Hintergrund des so genannten „Weller-Papiers“ zur künftigen Ausrichtung der Kurstadt. „Es ist jetzt noch keine Entscheidung gefallen“, betont Gutheil.

Im Vorfeld waren es ursprünglich sechs Interessenten, zwei haben ihre Pläne aufgegeben. (Cornelia Höhne)

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