Mehr als 50 Gruppen in Sachsenhausen dabei

Prächtiger Festzug der Schützengesellschaft 1604 - Video

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Waldeck - Einen prachtvollen Festzug nach einem gelungenen Kommers gab es zum Höhepunkt des Sachsenhäuser Freischießens am Wochenende.

Was wäre das für ein Jammer gewesen, hätten sich all die Majestäten aus dem Schützenkreis 23 und von befreundeten Vereinen mit ihrem jeweiligen Hofstaat, die historischen Gruppen von den Landfrauen über die Kanoniere und die Landsknechte bis zu den Pionieren und den Ehrendamen mit dem scheidenden Königspaar Stefan und Evelyn Ginder durch den strömenden Regen quälen müssen, der kurz vor Beginn der Veranstaltung noch niederging. Aber: Das Timing stimmte. Pünktlich zum Aufmarsch schlossen die Himmelsschleusen, und über weite Strecken lugte gar die Sonne durch die Wolken. So konnten die vielen Zuschauer am Straßenrand in gewohnter Weise das üppig von Musik begleitete Spektakel verfolgen: manche vom eigenen Fenstersims aus, andere mit Stühlen, die sie auf die Gehsteige gestellt hatten, die emsigsten im Publikum ständig auf Wanderschaft, um sich alles von verschiedenen Warten aus anzuschauen. Einem traditionsreichen Drehbuch folgend schritt das Königspaar die Reihen der Gastvereine ab, wurden die Fahnen ins Rathaus hinein- und feierlich nach der Mittagspause zum Beginn des Festzugs wieder hinausgetragen.In mehreren Schleifen präsentierte sich der farbige, eindrucksvolle Zug dem Publikum, bis er zur Fortsetzung der großen Feier sein Ende mit dem Einmarsch in die Sachsenhäuser Stadthalle fand.

Traditionell früh hatte der Tag begonnen, besonders für die Geschützgruppe Graf Heinrich, die Waldecker Böllerschützen und die Kanoniere Münden, die mit Schüssen um 7 Uhr alle für den langen Tag weckten. Um 8 Uhr trat das Schützenbataillon auf dem Marktplatz zum Abholen der Ritter und Ehrengäste und zum Aufmarsch beim Schützenkönigspaar an. Der Festgottesdienst in der Sankt-Nikolaus-Kirche schloss sich an. (su)

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