Mit dem Sammeln umfangreicher Daten geht es los

Projekt „Zukunft Bad Wildungen“ läuft an

Daten für Experten sammeln: Um die Zukunft der Stadt Bad Wildungen geht es in einem mehrstufigen Projekt, das ein aussagekräftiges Leitbild erarbeiten und später in einen Masterplan münden soll.   
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Daten für Experten sammeln: Um die Zukunft der Stadt Bad Wildungen geht es in einem mehrstufigen Projekt, das ein aussagekräftiges Leitbild erarbeiten und später in einen Masterplan münden soll. Archiv

Die Stadtverordneten haben einstimmig das mehrstufige Projekt „Zukunft Bad Wildungen“ beschlossen.

Bad Wildungen – Zugleich wollen sie in den Haushaltsplan 2021 die finanziellen Mittel für einen Ideenwettbewerb zu dem Thema einstellen.

Als Ergebnis des Projektes soll ein ausssagekräftiges Leitbild für die Entwicklung der Kurstadt herausspringen mit einem anschließenden „Masterplan“ für die Zeit bis 2025 mit konkreten Handlungsanweisungen. Dieser soll im Anschluss fortgeschrieben werden.

Später auch auf die Stadtteile erweitern

Zunächst nutzt die Stadt dafür das eigene Know-How in Personen von Kulturamtsleiter Bernhard Weller, Hauptamtsleiter Christoph Heiser und Stadtplaner Robert Hilligus. Die drei legen das Gewicht erst einmal auf das Feld „Kur und Gesundheit“ und damit räumlich auf die beiden Kurgebiete mit den Wandelhallen und den Parks sowie das Kurhaus und die Brunnenallee.

Themen und Gebiet sollen später auf die Kernstadt und die Stadtteile erweitert werden.

Kur und Natur verknüpfen

In einem ersten Schritt erhebt die Gruppe grundlegende Daten, stellt wichtige Fakten zusammen für die Themen Soziales, Wirtschaft und Kultur. Daraus werden Arbeitsfelder abgeleitet.

Die Analyse des Strukturwandels in der Kurstadt, gesetzliche Entwicklungen und Perspektiven im Gesundheitswesen, Definition von Gäste- und Zielgruppen, Überprüfen der Verwaltungsstruktur, Marketing und Digitalisierung, Alleinstellungsmerkmale, Verknüpfen von Kur und Natur zählten auf jeden Fall dazu, hieß es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

Auswärte Fachleute zum Symposium

Erst dann kommen auswärtige Fachleute ins Spiel. Sie sollen sich auf einem Symposium zu der Grundlagenarbeit der städtischen Gruppe äußern. Die Auswertung der Fachbeiträge mündet in eine Dokumentation als Grundlage für die Beratungen der Politik. Ein Ideenwettbewerb von eingeladenen Fachbüros schließt sich an. Über eine geplante Webseite soll sich die Öffentlichkeit am gesamten Prozess beteiligen.

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