Mehr Sicherheit für Schüler auf dem Radweg zum Schulzentrum

Querungshilfe und Laternen

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Der Schulweg für Schüler, die mit dem Rad zum Unterricht fahren, soll sicherer werden. Das Parlament sprach sich einstimmig für Querungshilfen am Ederauenweg in Richtung Storchenhorst aus.Foto: Höhne

Edertal - Der Weg zum Schulzentrum soll für Schüler und Schülerinnen sicherer werden, die mit dem Fahrrad zum Unterricht kommen.

Als Edertal 2009 ins Programm „Aktive Kernbereiche“ einstieg, diskutierte das Parlament ernsthaft die Idee, den Gleiskörper zwischen dem Raiffeisenkomplex und Bergheim zum Fahrradweg umzubauen, inklusive Sanierung des Eisenbahnviadukts über die Eder.

Angedacht war, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, doch in seiner jüngsten Sitzung zog das Parlament angesichts der Entwicklung der Finanzen einen Schlussstrich unter das Gedankenspiel. „Allein die Brücke instand zu setzen, würde etwa 250000 Euro kosten. Die Gesamtkosten würden mindestens mehr als das Doppelte betragen“, erläuterte Bürgermeister Klaus Gier. Weil die Gemeinde diese Summen nicht stemmen kann, verzichtet sie auch auf eine Machbarkeitsstudie mit Kosten in fünfstelliger Höhe.

Mehr Sicherheit am Ederauenweg

Ein zweiter Vorschlag für einen neuen Radweg lag auf dem Tisch: Der Pfad, der vom Storchennest die Wese entlang Richtung Bergheimer Straße führt, könnte asphaltiert werden. Auch dies lehnte das Parlament wegen zu hoher Kosten ab.

Einstimmig sprachen sich die Kommunalpolitiker aber für ein anderes Vorhaben aus, das die Sicherheit des Radverkehrs an der Bergheimer Brücke verbessern soll. Dort, wo der Ederauenweg vom Schulzentrum kommend die Straße kreuzt Richtung Storchensitz, will die Gemeinde eine Querungshilfe bauen.

„Sinnvoll wäre Tempo 50“

Außerdem sollen Laternen auf dem Weg zwischen der Kirche der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde und dem Schulzentrum installiert werden, um die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Das ist insbesondere in der dunklen Jahreszeit ein Vorteil. „Am sinnvollsten wäre, als Erstes zwischen Bergheim und Giflitz Tempo 50 einzuführen“, fügte Matthias Heck von den Freien Wählern hinzu. Momentan gilt Tempo 70 an der Stelle, an die Radler die Straße überqueren.

Von Conny Höhne

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