Tausende Besucher bei Wildunger Direktvermarktermesse

Die Region zeigt Vielfalt

+

Bad Wildungen - Jede Menge zu staunen und zu schlemmen gab es bei der zehnten Wildunger Direktvermarktermesse in und an der Wandelhalle.

Tausende von Besuchern ließen es sich am Tag der Einheit bei der weit über die Grenzen der Region hinaus beliebten Veranstaltung nach allen Regeln der Kunst gut gehen. Kürbisse in Reihe, Obst frisch von den heimischen Bäumen, die mannigfaltigsten Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Waffeln, Federweißer, Edelpilze und, und, und. Kein Wunder, dass Essen und Trinken bei so einem Angebot im Vordergrund des Interesses steht. Jedes Jahr ist eine Überraschung, eine Neuheit dabei, etwas Ungewöhnliches. Dieses Mal zog beispielsweise die „Kartoffelspirale“ große Aufmerksamkeit auf sich: ein Erdapfel, aufgeschnitten, wie es sonst bei der Radi auf Oktoberfesten üblich ist, und anschließend gut gewürzt wie Pommes-Frites fritiert: Chips am Stiel gewissermaßen. Der Klassiker Ahle Worscht dominierte in zig Varianten das kulinarische Geschehen: auf der gewohnten Grundlage von Schweinefleisch, als Abwandlung von Ziege, Schaf, Rind, Reh, Hirsch oder Wildschwein.Apfelwein und Apfelsauser, Federweißer und Wein, Kaffee und vieles mehr war auf der Getränkekarte zu finden, während vor allem im Inneren der Wandelhalle Kunsthandwerker live ihre Fertigkeiten unter Beweis stellten: am Webstuhl, beim Glasblasen, beim Stuhlflechten und manchem mehr. Unter anderen Musiker des Kurorchesters Radev spielten live dazu vom oberen Stockwerk aus. Ingrid Unzicker erzählte vor Zuhörern aller Altersklassen im Quellensaal das Märchen vom Tischlein-deck-dich und vom Goldesel, doch mehr als die Messe hatte sicher auch das zauberhafte Tischlein nicht an Schmackhaftem zu bieten.Der Besuch des Ereignisses machte vielen Besuchern Lust auf mehr und so nutzten die Direktvermarkter die Gelegenheit und verteilten reichlich an Info-Material, auf dass die Branche im Landkreis weiter wachsen und gedeihen möge, denn mittlerweile trägt sie einen erklecklichen Teil zur Wertschöpfung gerade der landwirtschaftlichen Betriebe in Waldeck-Frankenberg bei. (su)

Hier geht´s zur Bildergalerie

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare