Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie stellt sich neu auf

Reinhardshausen: Zwei neue Chefärzte in der Werner-Wicker-Klinik 

Neue Chefärzte: Dr. Luis Ferraris (rechts) und Dr. Axel Hempfing bilden eine Doppelspitze am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie der Werner-Wicker-Klinik. Foto: Wicker-Klinik/pr
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Neue Chefärzte: Dr. Luis Ferraris (rechts) und Dr. Axel Hempfing bilden eine Doppelspitze am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie der Werner-Wicker-Klinik. Foto: Wicker-Klinik/pr

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie in Bad Wildungen stellt sich mit zwei Chefärzten an der Spitze neu auf.

Reinhardshausen – Dr. Luis Ferraris und Dr. Axel Hempfing leiten die Abteilung gemeinsam mit erweitertem Leistungsspektrum, modernerer Diagnostik und doppeltem Know-how.

Die Experten auf dem Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie sind aktive Mitglieder der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft und Inhaber des sogenannten Master Zertifikates. Dr. Ferraris (53), geboren in Argentinien, hat das medizinische Studium in seinem Heimatland und in den USA absolviert, kehrt nach Jahren als Chefarzt in Braunfels an die Wicker-Klinik zurück.

Neubau soll in 2021 in Betrieb gehen

Dort war Dr. Hempfing (51) bereits als leitender Oberarzt und Chefarztvertreter tätig. Er stammt aus Eschwege und studierte in Göttingen, Edinburgh und Bern. Über Stationen in Hamburg, Bern und Heidelberg kam er 2006 an die Wicker-Klinik.

„Wir wollen zukünftig auch in der Region wieder stärker als Ansprechpartner für alle Patienten zur Verfügung stehen“, sind sich die Mediziner einig.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie hat insbesondere im Bereich der operativen Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule im Kindes- und Erwachsenenalter sowie der komplexen Revisionschirurgie jahrzehntelange Erfahrung. Die hoch spezialisierten Operationen der Wirbelsäule, einschließlich minimalinvasiven Verfahren (Schlüsselloch-Chirurgie), werden mit modernsten Techniken durchgeführt. 

Das achtköpfige Facharztteam freut sich auch auf den Neubau, der voraussichtlich im Jahr 2021 in Betrieb genommen wird. Darin werden die neue Intensivstation sowie neue OP-Säle untergebracht.

Abteilung für die Zukunft neu aufstellen

Neben der operativen ist die konservative Therapie ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung. Patienten mit akuten und chronischen Schmerzzuständen der Wirbelsäule werden in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie Physio- und Ergotherapie, Sport- und Bewegungstherapie sowie Psychologie und physikalische Therapie behandelt. Ziel ist ein individuelles Therapiekonzept, das in den Alltag der Patienten übernommen werden kann.

Die Klinikleitung will zusammen mit den Chefärzten die Abteilung mit moderner Infrastruktur für die Zukunft aufstellen. Die Aussage „Wirbelsäule = Werner Wicker Klinik“ soll verdeutlichen, dass für alle Patienten mit Beschwerden und Erkrankungen rund um die Wirbelsäule ein breites Angebot besteht“, so die beiden Chefärzte.

Termine können über die Spezialsprechstunden der Wirbelsäulenabteilung, als auch über das MVZ mit Orthopädischer Praxis vereinbart werden.  red

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