Bis zum Jubiläum soll es fertig sein

Richtfest am Odershäuser Sportheim

Schnäpschen am Richtbaum: Mike Bredemeyer und Axel Finger.

Mit einer Tanne auf dem Dach und einem Spruch feierte der TSV 1920 Odershausen das Richtfest des neuen Sportheims.

Bad Wildungen-Odershausen – Bereits im Jahr 2012 gab es erste Überlegungen, das alte Sportheim abzureißen und dort ein neues zu errichten. Als dann aber die Stadt Bad Wildungen Bedarf an einer Kindergartenerweiterung anmeldete und Interesse an dem in die Jahre gekommenen Sportheim bekundete, fiel der Startschuss für ein ganz neues Sportheim.

Die meisten Arbeiten in Eigenleistung erbracht

Anfang Dezember 2019 wurde dann mit den Erd- und Betonarbeiten begonnen, die noch vor Weihnachten mit der Fertigstellung der Bodenplatte beendet wurden. Zahlreiche handwerkliche Arbeiten folgten ab Mitte Januar 2020 wie Wände, Fenster und Türen sowie die Decke. Elektroarbeiten stehen noch aus. „Die allermeisten Arbeiten wurden in Eigenleistung erbracht“, sagte Ortsvorsteher Mike Bredemeier.

Der Rohbau steht: Am Sportheim in Odershausen wurde Richtfest gefeiert. Fotos: Sabine Degenhardt

Über eine Whatsapp-Gruppe meldeten sich zu den Vereinsmitgliedern weitere hundert Odershäuser, die immer wieder bei Arbeitseinsätzen halfen.

Nach Architektenschätzung wird das Sportheim 450 000 Euro kosten. Neben Eigenkapital des Vereins und großer Eigenleistung kommen rund 90 000 Euro von Stadt, Kreis und Landessportbund.

Richtspruch des Zimmermeisters

Mike Bredemeier und Axel Finger, Vorsitzender des TSV, hoffen, dass das Sportheim zum Jubiläumsfest im Juni fertiggestellt ist. „Ich bin sehr begeistert, wie sich der Sportverein aufgestellt hat, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen“, sagte Bredemeier. Als Zimmermeister sprach er dann auf dem Dach seinen Richtspruch.

Den Prozess von der Idee bis zum Richtfest sprach Axel Finger vor zahlreichen Besuchern an und bekräftigte, dass so viele „fleißige Leute“ immer zu den Samstagseinsätzen zur Stelle seien. Beide waren sich darin einig, dass viele Odershäuser später einmal ihren Enkeln und Urenkeln sagen können „da habe ich mitgeholfen“.

VON SABINE DEGENHARDT

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